- Strände
- Preveli
- Der Red Beach
- Glikanera Beach
- Ilingas Beach
- Elafonissi
- Balos/ Gramvousa
- Städte
- Spili
- Lountra und Lentas
- Lountro
- Kapetaniana
- Matala
- Kalamaki
- Agia Galini
- Mires/ Markt
- Heraklion
- Rethymnon
- Knossos
- Festos/ Agia Triada
- Gortys
- Archanes
- Schluchten
- Samaria Schlucht
- Imbros Schlucht
- Rouvas Schlucht
- Mühlenschlucht
- Irini Schlucht
Strände
Der Süden der Insel Kreta verfügt über eine Vielzahl wunderschöner Strände, ausgestattet mit kristallklaren Wasser. Viele dieser sind weit abgelegen und daher nicht so überlaufen. Alle hier vorzustellen, würde den Rahmen dieser Seite sprengen, daher habe ich ihnen die schönsten und interessantesten Sandstrände herausgesucht und stelle sie ihnen im Folgendem vor.
Der Film rechts zeigt, die von mir erwähnten Strände
und einige darüber hinaus.
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Preveli
Der Strand von Preveli ist einer der schönsten der Insel Kreta.
Der Strand liegt an der südlichen Küste Kretas auf der vertikalen
Höhe mit Rethymnon.
Hier findet sich die endemische kretische Dattelpalme, die den
Strand ein karibisches Aussehen verleiht.
Am Strand von Preveli befinden sich eine kleine Bar, Toiletten
und Liegestühle.
Hinter dem Strand liegt der See von Preveli, der mit Süßwasser aus
den Bergen gefüllt ist.
Durch das Süßwasser können sie hier eine wunderschöne Flora bestaunen.
Für etwa 4 Euro/45 min. besteht die Möglichkeit sich ein Tretboot zu
leihen, um den See zu erkunden.
Ich empfehle ihnen dies nicht zutun, weil der See schnell abgefahren
ist, da er für eine kleine Bootsfahrt einfach zu klein ist.
Alternativ möchte ich ihnen vorschlagen, lieber zunächst zu Fuß, dem
am Rande des Sees befindlichen Pfad (siehe Foto), zufolgen, und dann direkt in den
hinter dem See liegenden Flussbach einzusteigen. Hierfür sollten sie
feste Badeschuhe tragen, den das Flussbett
ist sehr steinig. Folgen sie den Flussbett, so lange sie nur können,
das Flussbett wird sich dann immer mehr mit Wasserfüllen, die Felsen
am Rande des Flusses steigen immer weiter in die Höhe und das Ganze
bekommt immer mehr einen abenteuerlichen Tatsch. Es macht unheimlich
viel Spaß und sie steigen immer tiefer in eine traumhafte Kulisse
ein.
Auf der Hinfahrt kommen sie an einem altem Kloster vorbei, das Moni
Kato Preveli.
Es ist leider nicht zugänglich, kann aber direkt von der Strasse
bestaunt werden.
Es wurde im 16. Jahrhundert gegründet und war einer der reichsten
Klöster Kretas. Es war bis Anfang des 19. Jahrhundert bewohnt, a
ber bei den Widerstandskämpfen gegen die Türken zerstört worden.
Es brannte völlig aus.
Der Red Beach
Der Red Beach liegt in Matala und ist
gar nicht so einfach zu finden und weniger gut
zu erreichen, aber gerade deswegen sollten sie sich auf den Weg dorthin machen,
denn dieser Strand ist nicht nur sehr schön, sondern auch
leer und ruhig. In der Hauptsaison ist der eigentliche Strand von
Matala überlaufen, eine echte Alternative ist der Red Beach.
Wenn sie in den Ort Matala rein laufen, die erste kleine Strasse links rein, da kommt noch mal ein oder zwei Pensionen und dann stehen sie vor einem Hügel, folgen sie dem Weg und er führt sie zum Red Beach. Sie sollten allerdings gewarnt sein, der Weg ist sehr beschwerlich und daher nur mit gutem Schuhwerk zu bewerkstelligen. Der Anstieg und spätere Abstieg dauert etwa 30 Minuten. Während der Kletterpartie wird ihnen eine schöne Sicht auf das offene Meer geboten.
Der Strand selber heißt
Red Beach ( Roter Strand), da der Sand am Strand rötlich
schimmert, oder eher orange?
Glikanera Beach (Sweetwaterbeach)
Dieser traumhafte Strand befindet sich zwischen Loutro und Hora
Sfakion
(letzterer Ort, ist der Zielort des Boots, welches die Besucher
der Samaria Schlucht vom Ausgang der Schlucht, wegbringen) und
ist nur zu Fuß oder mir einem Taxiboot von Hora Sfakion zu
erreichen.
Die kleine Wanderung kann von Hora Sfakion oder
auch von Loutro beginnen. Von Hora Sfakion müssen sie westlich
Richtung Anopolis laufen und von dort aus den steinigen Pfad folgen.
Sie benötigen etwa 1 Stunde.
Der Strand selber ist wunderschön und bietet leider kaum Schatten
auch ein kleiner Imbiss kann hier erworben werden.
Der Glikanera Beach ist auch unter den Namen Sweetwaterbeach
(Süßwasserstrand) bekannt, da sich unter dem Strand
Süßwasserquellen befinden.
Butteln sie einfach ein tiefes Loch in den grobkörnigen Sandstrand,
sie sollten dann auf Süßwasser stoßen. Durch das Süßwasser
meint man beim Schnorcheln das Wasser flimmern zu sehen,
etwa wie bei heißen Tagen auf der Strassenoberfläche.
Dieser Strand war noch vor Jahren ein kleiner Geheimtipp,
dass wird sich sicherlich geändert haben, trotzdem gehört
er zu den weniger besuchten Traumstrände Kretas.
Ilingas Beach
Der Ilingas Beach liegt zwischen dem zuvor beschriebenden
Glikanera Beach und Hora Sfakion. Sie können von Hora Sfakion
mit dem Auto in Richtung Anopolis fahren. Nach circa 1,5 km
folgt eine Ausschilderung zur Ilingas Taverne, dieser folgen
sie. Bei der Taverne können sie parken und laufen dann noch
15 min weiter zur Bucht.
Das Wasser ist hier besonders klar und sauber. Allerdings haben wir
hier einen Kiesselsteinstrand.
Noch etwas.
Dieser Strand befindet sich am Ausgang der Ilingas Schlucht.
Im allgemeinen lädt die Gegend um Hora Sfakion zum wandern ein.
Sollten sie hier ihr Hotel haben, fragen sie einfach an der Rezeption nach,
da wird man ihnen sicherlich weiterhelfen können.
Elafonissi
Elafonissi sollten sie unbedingt in ihren Urlaub einplanen, zwar ist der Weg dorthin sehr lang, aber es lohnt sich.
Beschreibung zu diesen wirklich traumhaften Strand finden sie
unter
"Nordkreta/ Sehenswürdigkeiten".
Balos/ Gramvousa
Neben dem Strand von Elafonissi ist Balos (Gramvousa) einer, wenn nicht
der schönste Strand Kretas. Dieser Strand liegt allerdings für
Urlauber, die im Süden der Insel ihr Hotel gebucht haben (
rund um Matala, Agia Galini, Kalamaki usw.) etwa 2,5 Stunden entfernt.
Gerade wenn sie Kinder haben, ist dieser Ausflug nicht zu empfehlen.
Sollten sie allerdings sowieso Chania besuchen wollen, ist es von hier auch nicht mehr so weit.
Schauen sie sich am Vormittag Chania an und den Nachmittag verbringen sie in der "Blauen Lagune" von Gramvousa.
Mehr Informationen zu diesem Strand finden sie
unter
"Nordkreta/ Sehenswürdigkeiten".
Städte
Neben den größeren Städten wie Heraklion und Rethymnon
zeigt diese Insel ihr Schönheit und Vielfalt vor allem in den zahlreichen kleineren Orten.
Bergdörfer, wo die Zeit stehen geblieben scheint, Orte mit historischen Hintergrund oder
kleine Städte mit Naturschätzen, das alles und vielmehr finden sie
auf Kreta.
Einige dieser unglaublichen Plätze, stelle ich ihnen im Folgendem vor.
Spili
In Spili empfiehlt es sich auf den Weg nach Rethymnon zu halten,
da es auf dem direkten Weg liegt.
Der kleine Ort Spili (umfasst gerade mal 500 Einwohner) ist bekannt
durch seine Quellen, die aus 19 Löwenköpfen oberhalb der Stadt
fließen. Das Quellwasser ist sauber und mineralreich. Besonders in
den Sommermonaten ist das Wasser sehr erfrischend. Rund um die
venezianische Brunnenanlage haben sich kleine Tavernen und Cafes
angesiedelt.
Zudem ist Spili Bischofsitz der orthodoxen Kirche. Die Klosteranlage
ist sehr beeindruckend.
Lountra und Lentas
Lentas ist ein kleiner Ort, der an der Südküste Kreta liegt.
Die Anfahrt ist einwenig abenteuerlich, da die Strasse sehr
serpentinienreich ist.
Der Ort selber besteht nur aus ein paar Häusern und Tavernen.
Ein kleiner Kieselstrand mit hervorragendem klarem Wasser, lädt
zum Baden ein.
Loutra liegt 3 km östlich von Lentas. Loutra selber ist nicht
einen Ausflug wert, aber wenn man schon mal auf dem Eck ist,
sollte man die kurze Fahrt aufs sich nehmen, um sich den neuen
kleinen Hafen in der türkisfarbenden Bucht von Loutra anzusehen.
Lountro
Es gibt tatsächlich noch Orte in Europa, wo man seine Einkäufe
mit einer Schubkarre und nicht mit dem Auto tätigt. Loutro, an
der südlichen Küste, zwischen Agia Roumeli und Hora Sfakion,
westlich vom Sweetwaterbeach gelegen, ist ein Küstenort der
besonderen Art.
Ein Ort ohne Straßenverkehr, Ampeln und Parkplatzsorgen, Nein,
hier an einem, der südlichsten Punkten Europas liegt der kleine
Hafenort Loutra, ganz ohne Autos.
Ohne Frage hat dieser Ort griechischen Flair und Charakter, auch
wenn er ganz auf den Tourismus eingestellt ist.
Wenn keine Straßen direkt dort hinführen, wie kommen sie dann
dort hin, werden sie sich fragen.
Sie können zu Fuß von Hora Sfakion, Richtung Anopolis, laufen.
Auch hier gilt, der Weg ist das Ziel. Diese Küstenwanderung,
wird ihnen gefallen.
Sollten sie von wandern bei 40 Grad Hitze nicht viel halten,
besteht auch die Möglichkeit, die Fähre von Hora Sfakion zunehmen.
Auch Agia Roumeli, hier endet die Samaria Schlucht, bietet Fähren
nach Loutro an. Fahrpläne und Preisinformationen erhalten sie hier:
http://www.sfakia-crete.com/sfakia-crete/ferries.html .
Kapetaniana
Kapetaniana ist ein kleines griechisches Bergdorf im Asteroussia
Gebirge, in 800 m Höhe gelegen. Hier glaubt man die Zeit sei stehen
geblieben. Hühner, Katzen und sonstige Vierbeiner gehen hier zwischen
en kleinen Gassen spazieren. Es bietet sich ihnen hier oben eine
atemberaubende Aussicht auf das Libysche Meer.
Bei diesem Ausflug ist nicht, wie so oft auf Kreta, nur das Ziel
das Sehenswerte, sondern der Weg dorthin ebenfalls.
Zunächst fährt man nach Loukia und schon ab hier wird es abenteuerlich.
Halten sie wachsam Aussicht nach dem Wegweiser nach Kapetaniana,
der ist leicht zu übersehen.
Ist man auf der richtigen Strasse geht es nun langsam den Berg
hoch.
Ich möchte gleich vorne weg schicken, Menschen mit Höhenangst
sollten diesen Trip unbedingt sein lassen, denn die Strasse ist
weder zum Abgrund abgesichert noch komplett asphaltiert. Es geht
sehr steil und serpentienenartig aufwärts, nichts für schwache
Nerven. Während der Fahrt hat man allerdings eine traumhafte
Aufsicht auf die Messara Ebene.
Ist man dann oben angelangt, steht man vor einem kleinen
Bergdorf mit etwa 150 Einwohnern. Hier müssen sie jetzt auch Parken,
denn der Ort ist nicht mit dem Auto zu passieren. Packen sie sich
unbedingt eine Jacke ein, denn dort oben kann es schon ganz schön
ziehen. In dem Dorf wohnt ein österreichisches Ehepaar, was eine
kleine Taverne betreibt. Gehen sie doch einfach mal dort vorbei
und trinken ein Kaffee und genießen die traumhafte Aussicht und
den einfachen, ländlichen Stil.
Matala
Matala, ein kleiner Ort an der Südküste von Kreta gelegen.
Im Sommer ist Matala ein lebendiger kleiner Ort mit Scharm, im Winter ist dieser fast ausgestorben. Matala bietet einen grobkörnigen Strand, der in einer kleinen Bucht liegt.
Vor allem wenn die Sonne untergeht, ist es ein traumhafter Ort für Verliebte.
Außerdem bietet Matala viel Geschichte.
Zu Matala gehören Höhlen, die seitlich den Strand abschließen.
Diese wurden in der Jungsteinzeit gehauen und auch bewohnt.
Auch die Römer wußten diese zu nutzen.
Sie legten hier ihre Grabkammer für das südliche Kreta an.
Ende der 60 Jahre haben vor allem nordeuropäische Hippies in
den Höhlen ihr zu Hause gefunden.
Heute sind die Höhlen eingezaunt und nur gegen Bezahlung zu
besuchen.
Vor allem wenn die Dämmerung einbricht, wirken die Höhlen von innen besonders schön.
Aber nicht nur die Höhlen machen diesen Ort besonders.
Nach der griechischen Mytologie ist Matala der Ort, wo Zeus, als Stier verwandelt mit der
entführten Europa, die Tochter des phönizischen Königs Agenor
und der Telephassa, an Land ging und sich zurückverwandelte.
Denn Zeus war in Europa verliebte.
Er verwandelte sich wegen seiner argwöhnischen Gattin
Hera in einen Stier. Sein Bote Hermes trieb eine Kuhherde
in die Nähe der spielenden Europa, die der Zeus-Stier auf seinem
Rücken entführte. Der Verbindung mit dem Gott
entsprangen drei Kinder: Minos, Rhadamanthys und Sarpedon. Auf Grund
einer Verheißung der Aphrodite wurde der fremde Erdteil nach Europa benannt.
Kalamaki
Kalamaki liegt nord-westlich von Matala, direkt am Meer,
ist klein aber "oho". Vor allem für diejenigen die Ruhe suchen
und den Massentourismus entfliehen wollen. Der 2,5 km lange Sandstrand lädt nicht nur auf ein Bad ein, sondern auch auf lange Spaziergänge in der Abendsonne. Da der Strand so weitläufig ist, findet man hier immer einen ruhigen und menschenfreien Platz.
Im Ort selber findet man alles was man benätigt. Die Liegestühle am Strand sind alle kostenfrei. Pflicht ist ein Besuch in der Taverne, naja es ist nicht wirklich eine Taverne, da nur zwei oder drei Tische vorhanden sind, von Jiannis. Jiannis kocht griechische Küche mit seinem eigen angebauten Olivenöl. Eine Speisekarte finden sie hier nicht, da nur frisch gekocht wird und keine Massen erwartet werden. Aber keine Sorge, egal was Jiannis kocht es wird ihnen schmecken. Fragen sie im Ort einfach nach Jiannis Taverne, Jiannis ist bekannt bei jedermann und jeder Einwohner in Kalamaki wird ihnen weiterhelfen können. Von Kalamaki kann man Ausflüge buchen oder sich ein Fahrrad oder Auto mieten. Wenn sie nicht nur einen Badeurlaub machen möchten, sollten sie sich ein Auto mieten um die Insel oder die nähere Umgebung zu erkunden.
Agia Galini
Agia Galini heißt übersetzt "heilige Ruhe, Windstille". Dieser kleine Hafenort liegt direkt am Hang und schließt direkt am Meer mit einem kleinem Hafen ab. Von hieraus können sie Bootsausflüge z.B. nach Preveli, buchen. Aber auch Bootsausflüge zum Fischen können von hier aus unternommen werden.
Der Ort selber ist durch seine kleinen Gassen und den stufenartigen Aufbau am Hang besonders schön.
Von fast jedem Restaurant am Hang hat man eine wunderschöne Aussicht auf das offene Meer. Ein kleiner Strand liegt in der direkten Nähe vom Stadtkern entfernt.
Auch dieser Ort soll in der griechischen Mythologie seinen Platz finden.
Wenn sie in einem Cafe unten am Hafen sitzen, schauen sie mal nach rechts oben, dort stehen
zwei Staturen.
Sie stellen Ikarus und seinen Vater Dädalus dar.
Dädalus war Baumeister und Handwerker. Beide wurden als Strafe für den
Ariadnefaden(Dieser Faden, von Dädalus erfunden, half aus dem Labyrinth, wo Minos
den Minotauros festhielt)von
König Minos im Labyrinth des Minotauros auf Kreta gefangen gehalten.
Daedalus erfand Flügel für sich und seinen Sohn, um von der Insel zu fliehen.
Dazu befestigte er Federn mit Wachs an einem Gestänge, mit diesen es nicht Möglich war,
hoch oder lange zu fliegen.
In Agia Galini ging ihr Flug von der Insel los. Hier sollen sie gestartet sein.
Jedoch wurde Ikarus während des Fluges übermütig und stieg so hoch
hinauf, dass die Sonne das Wachs seiner Flügel schmolz, die Federn sich lösten
und er ins Meer stürzte. Dädalus der in Sizilien landete,
benannte das Land Ikaria zur Erinnerung an sein Kind.
Markt in Mires
Mires ist von Agia Galini, Matala und Kalamaki ein Katzensprung.
Eigentlich ist Mires der zentrale Ort für die Griechen, die im
Zentralsüden der Insel wohnen.
So ist Mires zwar ein wichtiger Ort für den Einheimischen, aber
für den Urlauber weniger interessant.
Das wäre so richtig, wenn nicht jeden Samstag Markt in Mires wäre
. Zu diesem Zweck wird die große Hauptstrasse gesperrt und der
Markt errichtet. Hier finden sie alles von Kleidung, Schuhe bis
Schmuck und Haushaltswaren.
Die Waren sind nicht immer qualitativ hochwertig, aber sicher super
reiswert. Als Urlauber ist es sehr schwierig vom griechischen Alltag
etwas mitzubekommen, da häufig die besuchten Orte,
touristisch ausgelegt sind. Die kleine Stadt Mires ist dies
sicherlich nicht, denn dazu ist Mires einfach zu hässlich.
Aber Samstag zeigt Mires, das es auch anders geht. Hier treffen
sich die Alten auf einen griechischen Kaffee und die Frauen
bummeln über den Markt.
Sollten sie in der Nähe sein, machen sie einen Abstecher am
Samstagmorgen auf den Markt in Mires und erleben sie Kreta live.
Heraklion
Informationen zu dieser Stadt finden sie
unter
"Nordkreta/ Sehenswürdigkeiten".
Rethymnon
Informationen zu dieser Stadt finden sie
unter
"Nordkreta/ Sehenswürdigkeiten".
Ausgrabungsstätte
Knossos
Knossos ist ein Stück Geschichte, aber auch Mythologie.
Man kann nach Knossos fahren, sich den dort befindlichen Palast
anschauen und wieder gehen, oder man bringt einwenig Zeit mit
und reist in eine andere Welt.
Anfahrt:
Knossos liegt 5 km südlich von Herklion. Vom Busbahnhof in Heraklion
nehmen sie die Linie 2 und fahren bis zur Endhaltestelle Knossos.
Mit dem Auto ist dies ebenfalls möglich. Es stehen Parkplätze zu
Verfügung, trotzdem kann es in der Hochsaison schwierig werden
einen Parkplatz zu finden.
Eintrittspreise:
Die Hauptattraktion ist sicherlich die Palastanlage von Knossos.
Der Eintrittspreis beträgt etwa 7 Euro, wobei EU-Studenten/innen
kostenfrei die Anlage besichtigen können. Sonntags ist sogar der
Eintritt für jeden kostenfrei, dennoch ist der Besuch an einem
Sonntag abzuraten, da an diesem Tag die Anlage besonders voll ist.
Führung:
In der Palastanlage selber, werden sämtliche Zimmer und Gegenstände
auf englisch erklärt, trotzdem kann es ratsam sein, sich einen Führer
zu nehmen. Am Eingang des Palastes stehen zahlreiche Führer, die
eine Führung anbieten. Die Preise liegen bei etwa 10 Euro pro
Person. Alternativ können sie sich einen
Reiseführer über Kreta kaufen. In den meisten
dieser Bücher wird Knossos sehr genau beschrieben. So können
sie sich das anschauen, was sie interessiert und sparen mit
Sicherheit Geld.
Sollten sie ihren Besuch in den heißen Sommermonaten planen, denken sie daran sich was zu trinken mitzunehmen und ihren Körper vor der Sonne zuschützen, den auf der gesamten Anlage gibt es nur sehr wenige Schattenplätze.
Sollten sie mehr über Knossos wissen wollen, insbesondere über
die Geschichte, der Bauzeit, den Minoan und der Mythologie,
hier einige Links:
Helmut Jaskolski hat sein überarbeitetes Buch " Das Labyrinth,
Symbol für Angst, Wiedergeburt und Befreiung" frei ins Internet
gestellt. Die ersten beiden Kapitel beschäftigen sich
ausführlich mit dem Mythos Knossos.
Sollte ihnen das zu umfangreich sein, der obere angeführte
Link "Geschichtlicher Hintergrund" beschäftigt sich ebenfalls mit dem Mythos .
1. Kapitel
2. Kapitel
Festos/ Agia Triada
Auf einer Fläche von 8400 m2, und somit zweitgrößter Palast
Kretas nach Knossos, erstrecken sich die Palastruinen.
Palast von Festos stammt aus dem Zeitraum von 1900 - 1850 v. Chr.
Durch wahrscheinlich ein Erdbeben um 1700 v. Chr. wurde der
Palast zerstört und 1600 v. Chr. wieder neu erbaut.
Aber auch diesmal wurde dieser etwa 1450 v.Chr. durch einen Brand, der eventuell durch die damalige Kriegsituation entfachte, zerstört. Diesmal wurde der Palast nicht wieder aufgebaut. Die ersten Ausgrabungen begannen 1900. So fand man Teile des alten sowie neuen Palastes. Die Tatsache, dass Ruinen beider Paläste an einem Ort zu finden sind, macht es den Besucher nicht einfach eine klare Vorstellung eines Palastes zubekommen.
Der wichtigste Fund dieser Ausgrabungsstätte ist der Diskos von Festos. Eine Scheibe aus gebranntem Ton, aus der Bronzezeit stammend, der den ersten Druck der Menschheit darstellt. Auf diesen Diskos sind 241 Zeichen eingeritzt, die spiralförmig angelegt sind. Was dieser gesamte Zeichensatz bedeutet, hat man bis heute nicht entschlüsseln können. Der Diskos von Festos liegt heute im Archäologischen Museum von Heraklion.
Neben der eigentlichen Ausgrabungsstätte kann man vom Parkplatz aus eine traumhafte Sicht auf die Messara-Ebene genießen. In der Sommersaison kann der Palast von Festos von 8-19 Uhr für 4 Euro besichtigt werden ( im Winter bis 17.00 Uhr).
Für 6 Euro Eintrittspreis kann die Agia Triada 3 km westlich
von Festos besucht werden. Diese war eventuell der Sommersitz
des Herrschers von Festos. Zu sehen gibt es ein minoisches
Wohnhaus, der Hof der Schreine und eine Nekropole (Begräbnisstätte).
Leider kann die Villa Agia Triada nur zu Fuß oder mit dem Auto
erreicht werden, da keine direkte Busverbindung existiert.
Die Straße zweigt 500 m vor Festos von der Hauptstraße
in Richtung Matala rechts ab.
Gortys
Gortys war eine antike Stadt. Die etwa 40 km südlich von Heraklion
bei Agia Deka liegt.
Gortys gelang es mit der Machtübernahme der Römer 69 v. Chr.
Gortys stand auf römische Seite gegen Festos) zur Inselhauptstadt erhoben zu werden. Nachdem Gortis bereits 3. Jhr. v. Chr. Festos erobert hatte, konnte Gortis nun Festos den Rang als bedeutendstes Machtzentrum des südlichen liegenden Teil Kretas, ablaufen.
Die Römer herrschten bis 330 n. Chr. Die Byzantiner übernahmen
die meisten Teile der Insel, mussten diese aber wenig später an
die Sarazenen abgeben. Dies galt auch für Gortis. Nach dessen
Eroberung wurde Gortys zerstört.
Gortys weißt eine Menge an sehenswerten Funden auf , hier ein Teil davon:
- Die Titus Basilika aus dem 6. Jhr. (3 Euro Eintritt pro Person)
- Ein kleines Museum mit beeindruckenden Marmorstaturen.
- Im Odeo gefundene Gesetzestexte Ein Odeon ist ein Ort an dem Wort-, Dicht- und Gesangswettbewerbe abgehalten wurden. Hier fand man beschriftete Steinblöcke, die das Stadtrecht von Gortis festhalten. Sie stammen aus den 5. Jhr. V. Chr. und umfassen 600 Zeilen in einem dorischen Dialekt. Der Gesetzestext regelt unter anderem das Familien-, Eigentums-, Zivil-, Erbschafts- und das Strafrecht der Stadt Gortis.
- Ein griechisches Theater, westlich vom Odeon gelegen.
- Eine Akropolis aus dem 7 Jhr. V. Chr. oberhalb des Theaters, auf einem Hügel zu finden. Von hier hat man einen tollen Ausblick.
- Der Tempel des Apollon Pythos, der im 7. Jhr. V. Chr. erbaut und ca. 3. bis 4. Jhr. v. Chr. erweitert wurde.
- Ein Prätorium (Sitz des Stadthalters) aus der römischen Herrschaft stammend.
Archanes
15 km südlich von Heraklion, am Fuße des Berges Grouchtas, liegt das lebhafte Städtchen Archanes. Archanes ist in vielerlei Hinsicht sehenswert.Erstens ist Archanes das Zentrum des Weinanbaus auf Kreta. Es soll das größte Anbaugebiet Griechenland sein. Von hier aus erden Tafeltrauben, Rot und Weißwein exportiert.
Zweitens dieser Ort ist gesegnet mit einem hohen Wasservorkommnis, die Silbe "Arch" scheint auf Wasser zu verweisen.
Drittens wurde hier ein dreistöckiger Palast gefunden, dieser diente in der Zeit der Minoar als Verwaltungszentrum für die Region um Archanes.
Viertens befindet sich 1,5 km von Archanes vor dem Ortsteil Kato Archanes ein Folkloremuseum. Eine sehenswerte Sammlung weißt das archäologische Museum im Ortsteil Pano (Ano) Archanes auf.
Fünftens auf dem Hügel von Fourni in der unmittelbaren Nähe von
Archanes entdeckte man eine Nekropole (Begräbnisstätte).
Zwischen 2400 und 1200 v. Chr. wurden hier die Toten begraben.
26 Gebäude und hunderte Grablegungen unterschiedlichen Stils
mit einer Fülle kostbarer Grabbeigaben wurden hier gefunden.
Sollten sie in der Nähe sein, besuchen sie diese Stätte, sie ist sehr
interessant und umfasst die Begräbnisstätte im Süden von Archanes,
eine unterirdische Kulthöhle und in der Mitte liegend ein
gewerbliches Gebäude, welches als Weberei und Kelterei diente.
Solch eine Vielfalt von Grabbauten kann man nicht so häufig
besichtigen.
Noch ein kurzes Wort zu dem Kuppelgrab, die zu den südlich liegenden
Grabbauten gehört. Hier fand man eine bemalte Grabtruhe mit einer
toten Frau, die mit kostbarem Schmuck behangen war. So nimmt man an,
dass diese Frau zu ihrer Zeit eine hohe gesellschaftliche Position
einnahm. Eventuell eine Königin?
Der Eintritt ist kostenfrei, allerdings ist die Nekropole nur bis 15.00 Uhr zugänglich.
Mehr Informationen zu der Region Archanes, sowie Landkarten dieser Region, finden sie hier:
weitere Informationen
Schluchten
Kreta besitzt eine groüe Anzahl an Schluchten, die wohl bekannteste ist
die Samaria Schlucht. Aber auch die etwas kleineren Schluchten, sind empfehlenswert.
Die meisten sind wunderschöne Naturerlebnisse, die sie unter keinen
Umständen verüpassen sollten.
Welche Schlcuht die richtige für sie ist, erfahren sie im Folgendem.
Samaria Schlucht
Informationen zu dieser wohl bekanntestenSchlucht Kretas, finden sie
unter
"Nordkreta/ Sehenswürdigkeiten".
Imbros Schlucht
Informationen zu dieser etwas leichteren und kürzeren,
aber nicht weniger schönen
Schlucht, finden sie
unter
"Nordkreta/ Sehenswürdigkeiten".
Rouvas Schlucht/ Zaros See
Das Bergdorf Saros (auch: Zaros) liegt am Südhang des
Ida-Gebirges oberhalb der Messará-Ebene. Man erreicht
das Dorf von Heraklion aus wie folgt:
Anfahrt:
fährt die Straße nach Süden Richtung Mires, Timbaki
und Agia Galini bis zum Dorf Agia Varvara. Am südlichen
Ortsausgang von Agia Varvara biegt die Straße nach Kamares
rechts von der Hauptstraße ab. Die Straße schlängelt
sich am Südhang des Ida-Gebirges entlang und erreicht
nach etwa 17 km Zaros, das für seinen Wasserreichtum
bekannt ist.
Zaros See:
Hier befindet sich ein künstlicher See mit der kleinen
Taverne "Limni" die hervorragende Forellen (im See gezüchtet)
anbietet. Der kleine See liegt am Fuß des Ida Gebirges,
von wo die Wanderung durch die Rouwas Schlucht beginnt,
oberhalb des Zaros Sees.
Die Wanderung:
Die Wanderung bietet eine Strecke von 5,5 km und einen
Höhenunterschied von 550m.
Das Ende der eigentlichen Tour ist die Kapelle Agios
Ioannis, aber denken sie daran, dass sie den Weg auch
wieder zurück müssen. Die Strecke ist im Ganzem in einem
guten Zustand, trotzdem ist es manchmal einwenig beschwerlich.
An sich ist der Pfad, ausgehend von der Taverne Limni,
gut ausgeschildert bis auf folgende Stelle:
Nach einem Kilometer Wanderung treffen sie auf das Kloster
Agios Nikolaos, hier folgen sie nicht dem Hauptpfad,
sondern folgen der Farbmakierung hinter dem Kloster.
Direkt hinter dem Kloster kreuzt man das Bachbett und
steigt auf der anderen Seite den Hang hinauf.
Von hier aus gewinnt man nun an Höhe und es bietet sich
ihnen ein toller Ausblick aufs Tal.
Denken sie an ihren Fotoapparat, Wasser, gutem Schuhwerk und einem Hut und der Sonnencreme.
Die Vorteile dieser Schlucht:
Der Vorteile dieser Schlucht liegen ganz klar in den
niedrigen Besucherzahlen, da die meisten Urlauber die
Samaria Schlucht durchwandern. Da sich hier vor allem
in der Sommersaison die Menschenmassen in der Schlucht
sammeln, kann in der Rouwas Schlucht die Wanderung
durch die Natur meistens allein genossen werden.
Und nach welcher Wanderung können sie eine frische
Forelle genießen und glauben sie mir, wenn sie zurück sind,
werden sie die Forelle mit einem großen Hunger entgegen
fiebern.
Mühlenschlucht
Das Dorf Mili liegt wenige Kilometer östlich von Rethymnon.
Die gleichnamige Schlucht zieht sich vom Süden in den Norden
und so sollten sie auch diese Tour beschreiten.
Sie ist 3 km lang und gehört somit zu den kleineren Schluchten
Kretas. Sie benötigen etwa 2,5 bis 3 Stunden für diese Wanderung und ist auch
für Kinder geeignet.
Der Weg durch die Schlucht gibt das Gelände selbst vor, teilweise
treffen sie auf rote Makierungen.
Was erwartet sie dort?
Durch diese märchenhafte Schlucht fließt ein Fluss,
daher bietet dieser Ort eine Vielfalt an Pflanzen. Sie
erleben dort eine wunderschöne Flora und Fauna.
Dieser Bach diente zum mahlen des Getreides. Mit vielen
kleinen Wassermühlen nutzen zunächst die Venezianer diese
Wasserkraft. Heute findet man Überreste von ungefähr 30
Wassermühlen.
Am Ende dieser Wanderung treffen sie auf eine Taverne, die
in eine alte Mühle integriert worden ist.
Anfahrt:
Von der großen Schnellstraße im Norden von Kreta, nehmen
sie die erste Ausfahrt nach der Ausfahrt Amari und
orientieren sich an den Ort Hromonastiri.
Der Besuch der Schlucht ist kostenfrei, denken sie an
gutes Schuhwerk und ein Handtuch, vielleicht müssen sie
mal die Schuhe ausziehen und durch den Bach (hängt von
der Jahreszeit ab). Am Ende der Schlucht wartet noch eine
kleine Kuriosität auf sie.
Die Irini Schlucht
Diese Schlucht beginnt im Dorf Agia Irini, 43 km südwestlich von Cania liegend. Diese sehr angenehm zugehende Schlucht ist 7,5 km lang. Um schließlich in Sougia am lybischen Meer anzukommen, benötigen sie noch weitere 4 km.
Was erwartet sie dort?
Sie können hier unglaubliche landschaftliche Eindrücke sammeln.
Immer wieder treffen sie auf Ziegen und Schmetterlinge. Die Höhe
der Felswände ist unglaublich.
Vorteile der Irini Schlucht
- Zunächst einmal sind weite Teile der Schlucht bewaldet, und diese spenden vor allem im Hochsommer notwendigen Schatten.
- Sollten sie Kreta auch außerhalb der offiziellen Urlaubssaison besuchen, die Irini Schlucht ist ganzjährig geöffnet und kann, so weit ich weiß, auch kostenfrei begangen werden.
- Sollten sie keine Lust auf eine massenüberlaufende Schluchtwanderung haben, sind sie hier in der Irini Schlucht genau richtig. Ruhig, teilweise einsam, können sie hier ihre Tour genießen. Das liegt vor allem daran, dass die regionalen und auch heimischen Reiseunternehmen diese Schlucht kaum als Ausflug anbieten.
- Diese Schlucht ist zwar angenehm zu laufen, aber doch auch sehr lang. Sollten sie Kinder haben, die nicht gerne laufen, wären sicherlich andere kürzere Schluchten vorzuziehen z.B. die Mühlenschlucht.
- Auf dem Weg durch die Schlucht treffen sie auf einen Wurzelbaum. Sie wissen nicht was das ist? Wenn sie vor ihm stehen, wissen sie, dass er der Wurzelbaum ist.
