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Strände

Die schönsten Strände von Kreta erreicht sie am besten von Chania aus. Zwar ist der Besuch dieser Strände immer mit einem längeren Fahrweg verbunden, aber es lohnt sich. Es erwartet sie traumhafte Sandstrände und kristallklares Wasser. Sie sollten sich die Zeit nehmen, einen Abstecher nach Elafonissi und Balos zu machen, sie werden nicht enttäucht sein, denn diese sind wohl die schönsten Strände der Insel. Der Film rechts zeigt, die von mir erwähnten Strände und einige darüber hinaus.


Balos/ Gramvousa

Die Bucht von Balos liegt an der nord-westlichen Ecke Kretas (siehe Karte). Balos wird auch als "Blaue Lagune" bezeichnet, und dies zu Recht. Das klare türkisfarbende Wasser und der weiße Strand, bestehend aus Muschel- und Korallensand, machen diesen Ort einzigartig. Teilweise ist das Wasser nur Knöchel hoch, ideal für Familien mit Kindern. Aber Balos ist auch zum schwimmen und tauchen geeignet. Am Strand befinden sie weder Liegestühle noch Schirme zum mieten, auch sonstige Schattenspender werden sie hier nicht finden. Einen Sonnenschirm sollten sie unbedingt mitbringen, vor allem in den heißen Sommermonaten. Es existieren zwei komplett unterschiedliche Wege, um nach Balos zu gelangen.
1. Der einfachste Weg ist mit dem Schiff von Kissamos aus, an der Küste entlang.
Hier geht es 10:15 Uhr los vom Hafen von Kissamos und endet hier wieder um 18.00 Uhr. Es geht vorbei an großen Höhlen und Hinweisen auf das geologische Phenomen der Erhebung der westlichen Seite Kretas und der Untergang der östlichen Seite. Um 11.15 gibt es einen zweistündigen Aufenthalt, auf der Insel Gramvousa. Hier können sie eine venezianische Burg besichtigen oder einfach am Strand sich erholen. Um 13.30 Uhr geht es dann auf den direkten Weg nach Balos. Hier können sie nun bis 17.00 Uhr schwimmen, schnorcheln usw. Die Schifffahrt kostet pro Person um die 20 Euro Kinder bis 4 Jahre sind kostenlos.
2. Der etwas schwierige Weg, aber für mich eindrucksvollere, ist der Weg über Land.
Kurz hinter der Ortschaft Kaliviani endet die asphaltierte Straße und geht in eine unbefestigte über. Diese leicht abenteuerliche Strasse zieht sich entlang der Küste und sollte nur mit einem Auto, am besten mit einem Jeep , aber auf keinen Fall mit einem Roller oder Motorrad, passiert werden. Man kommt nur langsam voran, kann aber dafür die tolle Aussicht genießen. Immer wieder tauchen Ziegen an den unmöglichsten Stellen auf. Auf halbem Weg treffen sie auf eine kleine Kapelle namens Agia Irini. Am Ende der unbefestigten Straße befindet sich etwa 100 Meter über Meereshöhe eine Taverne mit Parkplatz. Ab hier geht es nur noch zu Fuß weiter. Nehmen sie sich unbedingt einwenig Wasser mit, da Balos bis auf eine kleine Taverne unbebaut ist. Immer den kleinen Pfad entlang der sehr bald nur noch eine Steintreppe darstellt. Der Abstieg Richtung der Bucht Balos ist anstrengend und nur mit gutem Schuhwerk zu bewältigen, aber die Aussicht die ihnen hier geboten wird, entschädigt für alles. Ein Highlight, den sie bei der Schifffahrt nicht geboten bekommen. Außerdem müssen sie sich nicht an Abfahrtszeiten halten und gerade im Hochsommer ist erst nach Abfahrt des Schiffes, Balos meine "Blaue Lagune".

Elafonissi

Der Strand von Elafonissi (siehe Karte) gilt als schönster von Kreta und ist ein "muss" für jeden Urlauber. Dort findet man neben türkis-blauen Meer und einen weißen Sandstrand auch einwenig Karabik-feeling. Sie können mit einem Mietwagen oder dem Bus nach Elafonissi fahren. Mit dem Auto benötigt man von Chania etwa 1, 5 Stunden, mit dem Bus um einiges länger. Sie können in den meisten einheimischen Reisebüros ihre Bustour buchen. Mit dem Auto fahren sie auf die "new national road" Richtung Kissamos und folgen der Auschilderung Richtung Elafonissi. Wie so oft auf Kreta gilt hier "der Weg ist das Ziel", denn die Fahrt ist zwar sehr kurvenreich, aber auch wunderschön. Es geht durch kleine Schluchten und immer wieder durch kleinere griechische Dörfer. Elafonissi verfügt über einen Parkplatz, der noch kostenfrei ist. Außerdem werden ihnen Liegestühle und Schirme angeboten. Auch einige wenige Möglichkeiten sich etwas zu essen zu kaufen, gibt es. Im vorderen Bereich von Elafonissi, wo sich auch die Liegestühle befinden, ist es vor allem in der Hochsaison sehr voll. Wenn sie aber durch das flache Wasser gehen und die Dünen überqueren, finden sie den wesentlich schöneren und ruhigeren Teil des Strandes. Hier kann man sehr gut tauchen, Muscheln sammeln und einfach die Seele baumeln lassen.

Der Strand von Falassarna

Bisher lagen alle sehenswerten Strände an der Westküste von Kreta und auch Falassarna macht da keine Ausnahme. Die Anfahrt nach Falassarna ist aber weniger anstrengend und weniger Zeit aufreibend. Von Chania sind es etwa 45min mit dem Auto. Bei der Anfahrt zum Strand fährt man einen längeren Hügel hinunter. Hier bietet sich ihnen eine wunderschöne Aussicht auf den Strand von Falassarna und den Tomatengewächshäuser ringsherum. Halten sie einfach mal an, um ein Foto zu machen. Auch dieser Sandstrand weißt klares türkisfarbendes Wasser auf. Neben Liegestühle und Schirme finden sie auch ein Paar kleinere Tavernen am Strand von Falassarna. Südlich von Falassarna liegen Gewächshäuser vor allem für Tomaten. Am Ende dieser befindet sich ein kleiner Hafen, wenn man diesen passiert hat, kommt eine kleine Badebucht mit einem kleinen, aber vor allem leeren Sandstrand. Hier ist man unter der Woche vollkommen alleine, da nur die Griechen diesen Strand kennen und diese nur am Wochenende den Weg dorthin finden. Diese wirklich kleine Bucht, empfehle ich vor allem denjenigen, die entweder mit Kindern unterwegs sind, da diese zum offen Meer geschlossen ist, und denjenigen die Ruhe suchen. Außerdem empfiehlt sich dieser wunderschöne Platz, wenn es sehr windig ist und am großen Strand von Falassarna große Wellen, das Baden verhindern. In der kleinen Bucht werden die Wellen vorher gebrochen und sind daher in der Bucht nur noch kleine Babywellen. Von Strand von Falassarna ist diese Bucht nur 5 min mit dem Auto entfernt (siehe Karte) und wirklich noch ein Geheimtipp.

Strände um Chania - Golden Beach, Neo Chora

Chania selber hat zwei wunderschöne Strände, die fast direkt an die Altstadt anschließen. Einmal der Strand von Neo Chora und etwas westlicher der "Golden Beach" von Xrisi Akti. Beide Strände sind wunderschöne Sandstrände mit klarem Wasser.

Zu dem Stadtteil Neo Chora gehören auch ein kleiner Hafen und viele griechische Tavernen. Sollten sie abends hier mal essen gehen, nehmen sie ihre Fotokamera mit, denn sie werden einen wunderschönen Sonnenuntergang erleben.

Xrisi Akti liegt ein wenig außerhalb vom Zentrum. Hier kommen die Einheimischen in ihrer Freizeit zur Erholung. Tavernen oder Geschäfte im direkten Umfeld des Golden Beach sind kaum zu finden, macht diesen Strand aber umso sympathischer.

Städte

In diesen Abschnitt stelle ich ihnen Chania,Rethymnon und Heraklion(auch Iraklio genannt) vor. Sie gehören zu den größten auf der Insel einschließlich Chania und sind von Chania in einer bis zu zwei Stunden erreichbar. Warum sie unbedingt diese Städte besuchen müssen, erkläre ich ihnen nun.

Chania

Chania ist die zweitgrößte Stadt der Insel Kreta mit
54 000 Einwohnern (Karte). Aufgrund ihrer Geschichte weißt Chania viele historische Bauten auf, die teilweise noch gut erhalten sind.
Da der historische Rahmen diese Seite sprängen würde, soll an dieser Stelle nur auf folgenden Link


( http://de.wikipedia.org/wiki/Chania)

hingewiesen werden, wo ausführlich die Geschichte der Präfektur Chania beschrieben wird.

Die Stadt Chania teilt sich in zwei optisch unterschiedliche Gebiete.

1. In die direkt am Meer liegende Altstadt, die fast noch heute komplett von der Stadtmauer umschlossen wird, und
2. derjenige Stadtteil, den die Einwohner von Chania vor allem im Winter für ihre Einkäufe nutzen.

Weitere praktische Informationen über Chania unter "Sehenswürdigkeiten".

Die Altstadt


Das Zentrum der Altstadt ist der alte Hafen mit den vielen Restaurants, Cafes und Geschäften.
Hier ist vor allem im Sommer der Platz, an dem man hautnah am Treiben der Stadt teilnimmt. Wenn am Abend die Lichter rundherum erleuchten, ist dies auch einer der schönsten Orte der Insel. In den kleinen Gassen ringsherum um den Hafen findet man teilweise noch kretanische Handarbeit. Hier können sie z.B. in der Ledergasse beobachten wie Lederprodukte hergestellt werden. Kurz vor der Lederstraße geht es rechts ab in die Chrisanthiou Episkopou, hier befindet sich das kleine Geschäft Femina. Hier finden sie moderne Sommerkleidung in Übergrössen ( mehr infos hier) , leider noch immer eine Seltenheit auf Kreta.

Hier zwei Tipps die das Bummeln in den kleinen Gassen noch unvergesslicher machen.

1. Schauen sie ruhig auch mal nach oben und schauen sich die alten Gebäude in voller Bracht an.
2. Nehmen sie ruhig mal eine Abzweigung und folgen nicht den Menschenmassen, sie werden überrascht sein, wie teilweise heute noch die Kretaner in diesen kleinen Häuser leben.

Die Neustadt


In den letzten 30 Jahren ist die Population von Chania stark angewachsen, dies ist hauptsächlich durch die Abwanderung aus den ländlichen in die tourismusorientierten Gebiete zu erklären. Daraus entstand die Neustadt von Chania, die direkt an die Altstadt anschließt.

Dieser Teil der Stadt ist vor allem im Winter Mittelpunkt des Geschehens, denn hier gehen vorallem die Einheimischen ihre Lebensmittel einkaufen und sonstige Besorgungen nach. Leider gehört dieser Stadtteil nicht zu den schönsten auf der Insel, sollten sie aber auf der Suche nach guten Preisen und griechischem Chaos sein, so sind sie hier genau richtig.

Setzen sie sich ruhig mal in ein Cafe in Straßennähe und beobachten das griechische Stadtleben mit seinen Kuriositäten und Schönheiten. Vielleicht sehen sie ein Fahrrad, das ausschaut wie eine Rischka, oder ein Hund der einfach mitten auf dem überfüllten Gehweg seinen Schlaf finden. Dabei genießen sei einen frisch gepresster Orangensaft oder ein Frappe (kalte griechischer Kaffee wahlweise mit Milch und Zucker), der hier für wenig Geld zu haben ist.

Vorschlag für eine Sightseeingtour durch Chania

interaktive Karte --> klicken sie auf auf der Stadtkarte

leuchtturm venezianischer Hafen orthodoxe Kathedrale katholische Kirche Stadtmauer Hafenpromenade lederstrasse kleine_gasse Navigation

Diese interaktive Stadtkarte von Chania zeigt eine Möglichkeit einer Sightseeing Tour, die vor allem die Sehenswürdigkeiten und die Besonderheiten Chanias umfasst.
Folgen sie einfach den Fußspuren auf der Karte um Chania kennenzulernen.

Die Karte und eine ausfürliche Beschreibung können sie als Pdf-Datei herunterladen.
Zur Beschreibung im Pdf-Format

Platania

Platania ist ein, in den letzten Jahren stark wachsender Ort, der 10 km westlich von Chania liegt. Auf der Hauptstraße von Platania reihen sich verschiedene Geschäfte und Restaurants aneinander. Ein langer Sandstrand erstreckt sich kilometerweit entlang des Ortes. Hier werden ihnen sämtliche Wassersportarten angeboten.

Platania ist ein für den Touristen angelegter Ort, der leider dadurch an griechischen Flair verloren, aber durch die Massen einen sehr lebendigen Charakter erhalten hat. So gehört Platania vor allem am Abend zu den Orten, wo es heißt "sehen und gesehen werden", wo man bis spät in den Abend in den Geschäften einkaufen gehen und bis spät in die Nacht in den Clubs sein Cocktail geniessen kann.

Auch hier ein kleiner Tipp von mir.
Besuchen sie mal eine Taverne auf den höherliegenden Teil der Stadt (einfach mal eine Abzweigung nehmen von der Hauptstrasse weg),von dort haben sie eine unglaublich schöne Aussicht auf Platania und Umgebung, vor allem bei Nacht.

Rethymnon

Rethymnon ist die Dritt größte Stadt der Insel Kreta und liegt genau zwischen Chania und Heraklion. Chania und Rethymnon kämpfen um den Titel" schönste Stadt Kretas", einige meinen Chania hätte diesen Titel verdient und andere Rethymnon. Auch wenn man vielleicht keine Stadt im Vorteil sieht, dann liegt das vor allem an den Gemeinsamkeiten dieser beiden Städte. Nämlich wie Chania weißt Rethymnon ebenfalls überwiegend venezianische und türkische Elemente auf. wie z.B. Minaretten und Moscheen. Die Altstadt von Retymnon ist wunderschön und lädt zum Bummeln ein. Der kleine Hafen, wo sich Fischtaverne an Fischtaverne reiht ist eigentlich ein muss. Hier liegen Garnelen und Krabben wunderschön dekoriert in den Restaurants aus. Auch einen Blick in die einzelnen Tavernen lohnt sich, die in den alten Gemäuern kunstvoll eingerichtet wurden. Aber leider steht auch an jeder Taverne jemand und versucht mit gekünstelter Freundlichkeit dich zum bleiben zu überreden. Gut das kennt man ja nun auch von anderen Touristenorten. Da aber hier wirklich wenig Platz zum ausweichen bleibt, da jeder Millimeter für ein Essenstisch verwendet worden ist, ist es hier besonders nervig. Hinter dem Hafen fängt die Strandpromenade an. Diese ist am Abend auch nur Fußgängern zugänglich. Geschäfte, Bars und Straßenverkäufer bieten hier ihre waren an. Ein lebendiges treiben auf den Strassen Rethymnos

Hier finden sie eine Stadtkarte von Rethymnon mit allen Sehenswürdigkeiten
Weitere Sehenswürdigkeiten sind:

Porta Guora:

Die Porta Guora an der Platia Martiron ist das einzige noch erhaltene Stadttor, was zudem auch noch das Haupttor gewesen war, welches Teil der venezianischen Festung aus der Mitte des 16. Jahrhunderts, war. Heute ist nur noch der Torbogen erhalten, früher jedoch stand hier eine eindrucksvolle Toranlage, die von einem Giebel mit eingemeißeltem Markuslöwen gekrönt wurde. Michele Sanmichele, ein berühmter venezianischer Architekt und Festungsbauer seiner Zeit erbaute die Stadtmauer. Die Umsetzung seiner Pläne geschah nur mangelhaft, dass die Türkin die Stadtmauer 1571 überwanden und in Rethymnon einfielen.

Rimondi-Brunnen:

Beim Bummeln in der Altstadt treffen sie sicherlich auf den Rimondi Brunnen. Dieser wunderschöne venezianische Brunnen stammt aus dem Jahr 1629 und wurde vom damaligen Rektor der Stadt, Alvise Rimondi, in Auftrag gegeben. Aus drei Löwenköpfen sprudelt kühles Wasser in die drei Wasserbecken, die zwischen korinthischen Säulen eingelassen sind. Nehmen sie ruhig mal einen Schluck, gerade in der Mittagssonne kann dieser sehr erfrischend sein.

Loggia:

Auch die venezianische Loggia, die sehr gut erhalten ist, wird ihnen beim Rundgang durch die Altstadt auffallen. Heute werden hier offizielle Kopien von Museumsstücken verkauft, früher versammelten sich die Adeligen hier, um über politische und wirtschaftliche Belange der Stadt zu entscheiden. Man beachte besonders die zwei menschengesichtigen Wasserspeier an der westlichen Mauer. Jede der drei sichtbaren Wände hat drei gleiche halbkreisförmige Bögen. Der mittlere Bogen bildet den Eingang zum Erdgeschoss. Zurzeit ist die Loggia geschlossen, weil die Stadt vorhat, den Bau zu renovieren.

Die Fortezza:

Diese venezianische Festung liegt nordwestlich der Altstadt. Ein Besuch dieser garantiert ihnen eine tolle Aussicht auf ganz Rethymnon. Begonnen wurde der riesige Bau 1573 von den Venezianern, um die Stadt vor den Piraten und den Türken zu schützen. 1590 war die Festung endlich vollständig fertig gestellt. Doch der Schutz währte nicht lange, bereits 1646 konnten die Türken die Burg nach kurzer Belagerungszeit einnehmen, trotz des sternförmigen Grundrisses mit drei Toren, sechs Bastionen und mehreren Waffenkammern blieben wegen des felsigen Untergrundes noch zu viele Lücken in den Verteidigungsanlagen. Heute fällt vor allem die Kirche Ag. Nikolaos ins Auge, die von den Türken mit einer Kuppel versehen und in eine Moschee umgewandelt wurde. Im Sommer wird das Erofili-Theater im I nneren der Festung für Musik- und Theateraufführungen des Renaissance-Festivals von Rethymnon genutzt. Der Besuch ist kostenpflichtig.

Neratzes-Moschee:

Ursprünglich wurde das Gebäude Mitte des 16. Jahrhunderts als Kirche, die von Augustinermönchen für die Hl. Jungfrau Maria, erbaut. Doch schon kurze Zeit später, als die Stadt den Türken in die Hände fiel, wandelten diese das Gotteshaus im Jahre 1657 in eine Moschee um. Die Ost- und Nordwand der einstigen Kirche sind von der Moschee mit übernommen worden, genauso wie das reichverzierte Portal mit seinen korinthischen Säulen und dem Torbogen über dem Eingang. Das große, schlanke Minarett wurde jedoch erst im Jahr 1890 ergänzt. Das Minarett ist sehr hoch und in einem sehr guten Zustand. Durch die Höhe des Minaretts wurde der Reichtum dieser Moschee unterstrichen, sie galt als reichste von Rethymnon dieser Zeit. Nachdem die Türken Kreta verlassen haben, nahm man die Kirche wieder in Gebrauch, diesmal dem Agia Nikolaus geweiht. Heute wird die Neratzes-Moschee nicht mehr als Gotteshaus sondern als Odeon für Konzerte und Theateraufführungen genutzt.

Kara Musa-Moschee:

Die Geschichte dieser Moschee ist der vorigen sehr ähnlich. War sie zunächst ein Kloster, das Santa Barbara Kloster, wurde es bei der Machtübernahme der Türken über Rethymnon in eine Moschee umgewandelt. Sie bekam dem Namen des türkischen Anführers der Seestreitkräfte. Obwohl das Minarett nur noch teilweise erhalten ist, lassen sich einmal das Mihrab (... ist die islamische Gebetsnische in Moscheen, die die Gebetsrichtung anzeigt) und die typischen halbkugelförmigen Kuppeln noch gut erkennen. In der Moschee befindet sich auch noch ein Mausoleum. In der Moschee und vor der Moschee lassen sich noch zwei türkische Brunnen bewundern.

Museen:


Die Stadt Heraklion

Die Stadt Heraklion (auch Iraklio ) liegt 130 km östlich von Chania und 75 km östlich von Rethymnon. Sie ist die größte Stadt der Insel Kreta und ist Sitz der Verwaltungsregion Kreta.
Ich habe lange überlegt was man über die Stadt Heraklion schreiben kann und mir ist nicht wirklich viel eingefallen.

Schön, nein ist sie wirklich nicht.
Interessant, nein auch das ist nicht der Fall.
Gut was ist es dann, dass gerade die Griechen diese Stadt so mögen? Die Stadt Heraklion ist wohl die modernste und lebendigste Stadt auf Kreta. Im Stadtkern der Stadt ist immer was los. Gerade ab den späten Abendstunden ist Heraklion für junge Leute ein muss. Aber hier wird nicht gefeiert wie in Malia und Hersonissos, wo besinnlos saufen ein Wettkampf ist, sondern man sitz in einen der vielen modernen und auch schönen Cafes im Stadtkern und trifft sich mit Freunden und später geht man eben tanzen in einen der modernen Clubs. Ich kann ihnen nur sagen, wenn sie mal ausgehen wollen und sie sind in der Nähe von Heraklion, lassen sie Malia und Hersonissos und gehen in Heraklion aus. Wahrscheinlich sind sie hier der einzige Urlauber, aber dafür hautnah am griechischen Leben dabei.

Viele Sehenswürdigkeiten, die man nicht auch in Chania oder Rethymnon gesehen hat, gibt es nicht. Sicher hat auch Heraklion eine schöne Altstadt (der Rest der Stadt besteht aus Betonbauten und ist geradezu hässlich), aber eben nicht so schön wie die von Chania oder gar von Rethymnon. Und auch einen Hafen, Loggia, eine Festung, einen venezianischen Brunnen usw. Heraklion aufbieten, aber haben sie diese in den anderen Städten gesehen, werden sie hier meistens enttäuscht sein. Noch etwas an alle Frauen, einkaufen kann man in Heraklion sehr gut, hier sind die Preise etwas abseits der Altstadt, sehr gut.
Außerhalb der Stadt liegt die Ausgrabungsstätte von Knossos, die allerdings sollten sie sich unbedingt anschauen. Dazu hier mehr.

Ausgrabungsstätte

Nun gibt es im Umkreis von Chania keine erwähnenswerte Ausgrabungsstätte. der Palast von Knossos liegt etwa 130 km von Chania entfernt und sollte bei Interesse unbedingt besucht werden. Die lange Fahrt ist recht unkompliziert und auch sehenswert. Vielleicht ein Stop am Strand von Georgopoli kurz vor Rethymnon, kann die lange Anfahrt nach Knossos verschönern.

Der Palast von Knossos

Der Palast von Knossos ist wohl die Hauptattraktion der Insel Kreta und zieht jedes Jahr Massen an Besuchern an. Sie liegt nur 5 km südlich von Heraklion entfernt und ist mit dem Bus vom Busbahnhof mit der Linie 2 zu erreichen (Karte).
Und auch sie sollten diese Anlage besuchen, denn hier haben sie die einmalige Chance auf den Spuren der ältesten Hochkultur Europas zu gehen. Die Minoer haben hier vor 4000 Jahren gewohnt.
Die Stadt selber umfasste etwa 50 000 Einwohner. Im Zentrum der Stadt lag der Königspalast. Die ganze Anlage zählte 1300 Räume, teilweise mit Badezimmern und Warmwasserheizung. Immer wieder wurde die Palastanlage von Erdbeben und Feuern heimgesucht. Der Brite Sir Arthur Evans legte den Palast frei und rekonstruierte diesen teilweise. Der Besucher bekommt daher eine recht gute Vorstellung, wie dieser Ort zur Zeit der Minoern ausgesehen haben muss. Allerdings sollte jedem bewusst sein, dass dies Rekonstruktionen sind und daher nicht unbedingt der Realität entsprechen müssen.

Bevor sie diese Anlage besuchen, sollten sie sich einige Informationen über die Palastanlage aneignen, denn sonst kann der Besuch für Unwissende recht langweilig werden. Sie können sich auch einen Führer, die sich direkt am Eingang in sämtlichen Sprachen anbieten, nehmen. Dies lohnt sich vor allem, wenn sie ein paar Leute mehr sind.

Hier einige Links zu Seiten mit Plänen der Palastanlage und Informationen zu den historischen Daten der Anlage.
Pläne der Anlage und mehr
Geschichtlicher Hintergrund und mehr


Den Palast von Knossos hängt aber noch eine andere Geschichte an. Der Mythos vom Labyrinth von Knossos. Sehen sie den Palast aus den Augen von Sagen und Mythen.

Helmut Jaskolski hat sein überarbeitetes Buch " Das Labyrinth, Symbol für Angst, Wiedergeburt und Befreiung" frei ins Internet gestellt. Die ersten beiden Kapitel beschäftigen sich ausführlich mit dem Mythos Knossos. Sollte ihnen das zu umfangreich sein, der obere angeführte Link "Geschichtlicher Hintergrund" beschäftigt sich ebenfalls mit dem Mythos .
1. Kapitel
2. Kapitel

Schluchten

Auf Kreta gibt es eine Vielzahl von Schluchten, die beeindruckenste ist wohl die Samaria Schlucht. Aber auch die etwas kleinere, die Imbros Schlucht steht seiner großen Schwester nicht. Lesen sie die Artikel zu der jeweiligen Schlucht und entscheiden sie dann, welche sie sich anschauen möchten, eine der beiden sollte allerdings in ihrer Urlaubsplanung enthalten sein, vielleicht auch beide?

Die Samaria Schlucht

Zunächst einmal drei Wörter zur Samaria Schlucht:
Atemberaubend,
Naturerlebnis,
Hammerhart

Natürlich kann ich ihnen hier ganz genau beschreiben, was sie in der Schlucht alles erwartet, aber spätestens wenn sie selber dort sind, werden sie alles mit ihren eigenen Augen entdecken.
Ich möchte ihnen hier lieber einige Tipps auflisten, die sie unbedingt in ihrer Planung berücksichtigen sollten.

Die Schlucht selber ist 13km lang und gilt als eine der längsten in Europa. Sie bietet eine interessante Landschaft und abwechslungsreiche Vegetation... Natur pur.
Die Tour durch die Schlucht ist 16 km lang und beginnt bei einer Höhe von 1250m. Am Ende der Tour können sie im Meer baden, quasi als Belohnung.
In der Regel benötigen sie 5-8 Stunden reine Laufzeit, da sind noch nicht die benötige Zeit für die Anfahrt oder die notwendige Schifffahrt nach der Wanderung inbegriffen.

Sie sollten sich im Klaren sein, dass die Wanderung kein Spaziergang wird. Um gut vorbereitet zu sein, besuchen sie unbedingt, dem am Anschluss des Textes aufgezeigten Link. Geöffnet ist die Schlucht nur von Mai bis Oktober, da es in den Wintermonaten in der Schlucht sehr gefährlich werden kann, aufgrund des Regens und der steigenden Steinschlaggefahr.

Versuchen sie die Wanderung vor 12.00 Uhr zu starten, damit sie auch rechtzeitig das Boot am Ende der Schlucht erreichen. Das Boot stellt die einzige Möglichkeit dar, von dort wegzukommen.
Dieses Boot bringt sie entweder nach Sfakion oder Paleochora. Also nicht nach Omalos zum Ausgangspunkt zurück. Daher sollten sie den Mietwagen stehen lassen und mit dem Bus die Anreise zur Schlucht bewerkstelligen.
Am besten buchen sie den Tagesausflug im Reisebüro in Chania, Rethymnon usw. Sollten sie sich für einen Tagesausflug entscheiden, sind sie nicht verpflichtet in der Schlucht als Gruppe zu laufen. Häufig wird eine Zeit vereinbart, zu der man sich am Ende der Schlucht wieder findet. Der Eintritt kostet 5 Euro pro Person.

Sollten sie Interesse haben die Samaria Schlucht zu besuchen, hier erhalten sie noch weitere notwendige Informationen bezüglich der Anfahrt, Sicherheit, Dauer und Kinder.
mehr Informationen
Karte

Die Imbros Schlucht

57 km südöstlich von Chania liegt die Imbros Schlucht. (siehe Karte) Eine echte Alternative zu der Samaria Schlucht ist die etwas kleinere, aber ebenso schönere Schlucht Imbros. Ich selber ziehe die Imbros, der Samaria Schlucht vor, aus folgenden Gründen:

Wie bereits erwähnt ist die Imbros Schlucht 7 km lang, hat einen Höhenunterschied von 580 m und kann in 2 bis 2,5 Stunden abgelaufen werden. Die engste Stelle umfasst 2 m und ist von 300 m Hohen Felsen umgeben. Der Eintritt beträgt um die 2 Euro pro Person. Man kann die Tour sowohl von dem kleinem Bergdorf Imbros beginnen oder am anderem Ende der Meerseite bei Komitades. Vom Bergdorf Imbros folgen sie einfach der Ausschilderung. Der Pfad, durch die Schlucht, folgt zum größten Teil einem Flussbett und endet im Ort Komitades. Von hier sind es dann 5 km bis nach Chora Sfakion, die sie zu Fuß bewältigen können, oder sie nehmen sich ein Taxi um wieder zum Ausgangspunkt zu gelangen (15-20Euro). Am Eingang der Schlucht liegt die Familientaverne Porofarango, die mit einer Panoramaaussicht und guten Essen lockt. Es gehen von den meisten größeren Städten Kretas täglich mehrmals Busse nach Chora Sfakion, die unterwegs in Imbros halten.

Die Diktano Schlucht

Sie gehört nicht zu den bekanntesten oder schönsten Schluchten Kretas, aber sicherlich zu den schwierigeren. Ich empfehle sie daher nur wirklichem Wanderfreunden. Die Diktano Schlucht zieht sich vom Westen in den Osten, liegt zwischen den Städten Katohori und Stilos und ist circa 6 km lang. Sie benötigen etwa 2 bis 3 Stunden für diese Wanderung. Diese Schlucht ist bestückt mit Bergahornbäumen und größeren Geröll, die immer wieder Schatten spenden. Nicht wie in den gut besuchten Schluchten Kretas, wird in der Diktano Schlucht der Geröll nicht von Gehweg beseitigt, was das durchqueren der Schlucht nicht erleichtert.

Die Orientierung ist hier nicht immer leicht, zwar existieren teilweise Farbmakierungen, aber spätestens bei den kleineren Kletterpartien sind keine mehr vorzufinden. Folgen sie dem ausgetrockneten Flussbett, dann sollten sie auf der sicheren Seite sein. Vor allem im östlichen Teil der Schlucht treffen sie ebenfalls auf kleinere Dörfer. Bleiben sie immer auf dem ausgetrockneten Flussbett, dann laufen sie nicht auf Privateigentum.

Anfahrt:
Sie können ihre Tour von Katohori oder von Stilos aus beginnen. Ich werde ihnen hier nur den Weg von Stilos aus beschreiben, da ich selber den anderen noch nicht versucht habe. Ich denke aber den Eingang der Schlucht von Stilos aus zu finden, ist einfacher. Kommend von Chania, fahren sie in Richtung Heraklion auf der Schnellstraße (E 75). Bei der Ausfahrt Kalives biegen sie ab und fahren Richtung Armeni. Sie fahren durch Neo Horio und erreichen Stilos. Fahren sie durch das kleine Dorf und am Ende von Stilos sollten sie eine Brücke, die über einen meist ausgetrockneten Fluss führt, vorfinden. Dies ist der Eingang der Schlucht.

Noch ein kleiner Tipp in der Nähe von Stilos, in Armeni befindet sich das wirklich fantastische Restaurant Diadromes. Dieses Restaurant liegt an einem kleinen Fluss. Bietet hervorragendes Essen an. Ich finde es dort so schön, dass ich dort im September heiraten werde.

Die Irini Schlucht

Diese Schlucht beginnt im Dorf Agia Irini, 43 km südwestlich von Cania liegend. Diese sehr angenehm zugehende Schlucht ist 7,5 km lang. Um schließlich in Sougia am lybischen Meer anzukommen, benötigen sie noch weitere 4 km.

Was erwartet sie dort?
Sie können hier unglaubliche landschaftliche Eindrücke sammeln. Immer wieder treffen sie auf Ziegen und Schmetterlinge. Die Höhe der Felswände ist unglaublich.

Vorteile der Irini Schlucht

  1. Zunächst einmal sind weite Teile der Schlucht bewaldet, und diese spenden vor allem im Hochsommer notwendigen Schatten.
  2. Sollten sie Kreta auch außerhalb der offiziellen Urlaubssaison besuchen, die Irini Schlucht ist ganzjährig geöffnet und kann, so weit ich weiß, auch kostenfrei begangen werden.
  3. Sollten sie keine Lust auf eine massenüberlaufende Schluchtwanderung haben, sind sie hier in der Irini Schlucht genau richtig. Ruhig, teilweise einsam, können sie hier ihre Tour genießen. Das liegt vor allem daran, dass die regionalen und auch heimischen Reiseunternehmen diese Schlucht kaum als Ausflug anbieten.
  4. Diese Schlucht ist zwar angenehm zu laufen, aber doch auch sehr lang. Sollten sie Kinder haben, die nicht gerne laufen, wären sicherlich andere kürzere Schluchten vorzuziehen z.B. die Mühlenschlucht.
  5. Auf dem Weg durch die Schlucht treffen sie auf einen Wurzelbaum. Sie wissen nicht was das ist? Wenn sie vor ihm stehen, wissen sie, dass er der Wurzelbaum ist.

Weitere Ausflugsmöglichkeiten

Neben eindrucksvollen Schluchten, wunderschönen Altstädten und traumhaften Stränden hat Kreta einiges mehr zu bieten.

Der Kournas See

Der Kournas See ist der größte Süsswassersee und der einzige Binnensee Kretas (siehe Karte).
Er liegt zwischen Chania und Rethymnon. Von Chania benötigen sie etwa 30 - 40 min.
Von der großen Nationalstrasse ausgehend sollten sie nach dem Touristenort Georgioupoli nach der Abzweigung "Kournas" Ausschau halten. Ab hier ist der Kournas See ausgeschildert. Der See wird fast vollkommen von Bergen umschlossen. Nordöstlich des Sees kann man mit viel Glück kleine Schildkröten beobachten.
Neben Tretboot- und Katamaranverleih, die Preise liegen zwischen 4 Euro und 7 Euro, können sie hier in einen der Tavernen, die sich direkt am See befinden, einfinden oder auch einfach nur den See um laufen. Dies ist zwar ein mühseliger Weg, aber auch mir schönen Naturbildern verbunden. Vielleicht sehen sie ein paar Schildkröten oder die Fee von Kournas Lake (lies hier mehr über den Mythos der Fee von Kournas See).
Der See ist vor allem im Frühling zu empfehlen, denn dann stehen die Bäume, die im Sommer am Ufer stehen, völlig unter Wasser. Das hat etwas Märchenhaftes. Auch kann man sich hier Liegestühle mieten und ein Bad im See. Die vielen Enten hier am Kournas See sind sehr menschenfreundlich, aber bitte trotzdem nicht versuchen anzufassen, dann schnappen sie zu.

Der deutsche Soldatenfriedhof

Westlich von Chania und Platania folgt der kleine Ort Maleme. Eigentlich eher uninteressant für den Urlauber auf Kreta, wenn dort nicht der kleine deutsche Soldatenfriedhof liegen würde. Einwenig oberhalb von Maleme liegen 4465 deutsche Soldaten, gefallen im zweiten Weltkrieg auf Kreta. Ein kleines Informationszentrum am Eingang der Anlage gibt die notwendigen Informationen. Hier weitere Informationen zu dieser Gedenkstätte

Das Kloster Moni Agia Triada

Moni Agia Triada, aus dem Jahre 1631 stammend, liegt auf der Halbinsel Akrotiri, wenige Kilometer östlich von Chania. Es ist eine der heiligen Dreifaltigkeit geweihte Gründung zweier venezianischer Mönche, die der orthodoxen Kirche beigetreten waren, den Brüdern Giancarolo (Zangarola). Erbaut auf den Mauern eines älteren Klosters, das ihnen von einer Familie Mourtari geschenkt worden war. Im Jahre 1830 wurde diese Klosteranlage wieder aufgebaut, nachdem das Kloster 1821 durch die herrschenden Türken niedergebrannt wurde. Moni Agia Triada untersteht direkt dem Patriarchat von Konstantinopel. Die Olivenhaine und Weinberge werden vom Kloster nach ökologischen Richtlinien bewirtschaftet und bringen wunderbare schon mehrfach prämierte Produkte hervor, die man im Kloster kaufen kann. Sollten sie dieses Kloster auf ihrer Karte von Kreta nicht finden, der Volksmund sagt >Moni Tzangarolou‹.

Das Kloster Katholiko

Dieses verlassene Kloster liegt tief in einer Schlucht, ebenfallls auf der Halbinsel Akrotiri, wenige Kilometer von dem Kloster Agia Triada entfernt. Es ist wohl das älteste Kloster auf Kreta. Dieses seit 300 Jahren verlassene Kloster liegt dort in einer anderen Welt. Dieser hat etwas märchenhaftes, er regt die Fantasie an und man taucht in eine Welt von Sagen und Mythen.

Zurück zur Realität.
Das Kloster Katholiko war eine minoische Kultstätte. Kaum vorzustellen mit welchen Anstrengungen es erbaut wurde. Vor etwa 400 Jahren wurde dieses Kloster immer wieder von Piraten überfallen und wahrscheinlich dadurch durch das höher liegende Kloster Gouverneto ersetzt.

Von diesem magischen Ort aus, können sie der Avlaki Schlucht folgen und gelangen somit ans Meer. Sie laufen etwa eine Stunde. Haben sie das Meer erreicht,befinden sie sich in der Seeräuberbucht und können in absoluter Ruhe im Meer baden.

Auf den Weg hinunter zum Kloster treffen sie auf eine Tropfsteinhöhle, die Bärenhöhle. Sie birgt einen Stalagmiten, der einem Bär ähnelt. Kurz vor dem Kloster liegt links die Eremitenhöhle mit einem Altar, dem Eremiten Johannes geweiht.

Tipp:

  1. Sie sollten festes Schuhwerk tragen. Zwar ist der Weg nach unten zum Kloster zum größten Teil gut, aber teilweise eben nicht.
  2. Auf dem Weg zum Kloster Katholiko treffen sie auf eine festungsartige Anlage, dem Kloster Gouvernetou. Nehmen sie sich die Zeit und schauen sie sich den schönen Innenhof an.