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Sightseeingtour v. Chania
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Interaktive Karte v. Chania
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- Irini Schlucht
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- Kournas See
- Dt. Soldatenfriedhof
- Kloster Agia Triada
- Kloster Katholiko
Strände
Die schönsten Strände von Kreta erreicht sie am besten von Chania aus. Zwar ist der Besuch dieser Strände immer mit einem längeren Fahrweg verbunden, aber es lohnt sich. Es erwartet sie traumhafte Sandstrände und kristallklares Wasser. Sie sollten sich die Zeit nehmen, einen Abstecher nach Elafonissi und Balos zu machen, sie werden nicht enttäucht sein, denn diese sind wohl die schönsten Strände der Insel. Der Film rechts zeigt, die von mir erwähnten Strände und einige darüber hinaus.
Balos/ Gramvousa
Die Bucht von Balos liegt an der nord-westlichen Ecke Kretas
(siehe Karte).
Balos wird auch als "Blaue Lagune" bezeichnet,
und dies zu Recht. Das klare türkisfarbende Wasser und der weiße Strand, bestehend
aus Muschel- und Korallensand, machen diesen Ort einzigartig.
Teilweise ist das Wasser nur Knöchel hoch, ideal für
Familien mit Kindern. Aber Balos ist auch zum schwimmen und tauchen geeignet.
Am Strand befinden sie weder Liegestühle noch Schirme zum mieten, auch sonstige Schattenspender werden
sie hier nicht finden. Einen Sonnenschirm sollten sie unbedingt
mitbringen, vor allem in den heißen Sommermonaten.
Es existieren zwei komplett unterschiedliche Wege, um nach Balos zu gelangen.
1. Der einfachste Weg ist mit dem Schiff von Kissamos aus, an der Küste entlang.
Hier geht es 10:15 Uhr los vom Hafen von Kissamos und endet hier wieder um 18.00 Uhr. Es geht vorbei an großen Höhlen und Hinweisen auf das geologische Phenomen der Erhebung der westlichen Seite Kretas und der Untergang der östlichen Seite. Um 11.15 gibt es einen zweistündigen Aufenthalt, auf der Insel Gramvousa. Hier können sie eine venezianische Burg besichtigen oder einfach am Strand sich erholen. Um 13.30 Uhr geht es dann auf den direkten Weg nach Balos. Hier können sie nun bis 17.00 Uhr schwimmen, schnorcheln usw. Die Schifffahrt kostet pro Person um die 20 Euro Kinder bis 4 Jahre sind kostenlos.
2. Der etwas schwierige Weg, aber für mich eindrucksvollere, ist der Weg über Land.
Kurz hinter der Ortschaft Kaliviani endet die asphaltierte Straße und geht in eine unbefestigte über. Diese leicht abenteuerliche Strasse zieht sich entlang der Küste und sollte nur mit einem Auto, am besten mit einem Jeep , aber auf keinen Fall mit einem Roller oder Motorrad, passiert werden. Man kommt nur langsam voran, kann aber dafür die tolle Aussicht genießen. Immer wieder tauchen Ziegen an den unmöglichsten Stellen auf. Auf halbem Weg treffen sie auf eine kleine Kapelle namens Agia Irini. Am Ende der unbefestigten Straße befindet sich etwa 100 Meter über Meereshöhe eine Taverne mit Parkplatz. Ab hier geht es nur noch zu Fuß weiter. Nehmen sie sich unbedingt einwenig Wasser mit, da Balos bis auf eine kleine Taverne unbebaut ist. Immer den kleinen Pfad entlang der sehr bald nur noch eine Steintreppe darstellt. Der Abstieg Richtung der Bucht Balos ist anstrengend und nur mit gutem Schuhwerk zu bewältigen, aber die Aussicht die ihnen hier geboten wird, entschädigt für alles. Ein Highlight, den sie bei der Schifffahrt nicht geboten bekommen. Außerdem müssen sie sich nicht an Abfahrtszeiten halten und gerade im Hochsommer ist erst nach Abfahrt des Schiffes, Balos meine "Blaue Lagune".
Elafonissi
Der Strand von Elafonissi (siehe Karte) gilt als schönster von Kreta und ist ein "muss" für jeden Urlauber.
Dort findet man neben türkis-blauen Meer und einen weißen Sandstrand auch einwenig Karabik-feeling.
Sie können mit einem Mietwagen oder dem Bus nach Elafonissi fahren.
Mit dem Auto benötigt man von Chania etwa 1, 5 Stunden, mit dem Bus um einiges länger.
Sie können in den meisten einheimischen Reisebüros ihre Bustour buchen.
Mit dem Auto fahren sie auf die "new national road" Richtung Kissamos und folgen
der Auschilderung Richtung Elafonissi.
Wie so oft auf Kreta gilt hier "der Weg ist das Ziel", denn die Fahrt ist zwar sehr kurvenreich, aber auch wunderschön.
Es geht durch kleine Schluchten und immer wieder durch kleinere griechische Dörfer.
Elafonissi verfügt über einen Parkplatz, der noch kostenfrei ist.
Außerdem werden ihnen Liegestühle und Schirme angeboten. Auch einige wenige Möglichkeiten sich etwas zu essen zu kaufen, gibt es.
Im vorderen Bereich von Elafonissi, wo sich auch die Liegestühle befinden, ist es vor allem in der Hochsaison sehr voll.
Wenn sie aber durch das flache Wasser gehen und die Dünen überqueren, finden sie
den wesentlich schöneren und ruhigeren Teil des Strandes. Hier kann man sehr gut tauchen, Muscheln sammeln und einfach die Seele baumeln lassen.
Der Strand von Falassarna
Bisher lagen alle sehenswerten Strände an der Westküste von Kreta und auch Falassarna macht da keine Ausnahme.
Die Anfahrt nach Falassarna ist aber weniger anstrengend und weniger Zeit aufreibend. Von Chania sind es etwa 45min mit dem Auto.
Bei der Anfahrt zum Strand fährt man einen längeren Hügel hinunter. Hier
bietet sich ihnen eine wunderschöne Aussicht auf den Strand von Falassarna und den Tomatengewächshäuser ringsherum. Halten sie einfach mal an, um ein Foto zu machen.
Auch dieser Sandstrand weißt klares türkisfarbendes Wasser auf.
Neben Liegestühle und Schirme finden sie auch ein Paar kleinere Tavernen am Strand von Falassarna.
Südlich von Falassarna liegen Gewächshäuser vor allem für Tomaten.
Am Ende dieser befindet sich ein kleiner Hafen, wenn man diesen passiert hat, kommt eine kleine Badebucht mit einem kleinen, aber vor allem leeren Sandstrand.
Hier ist man unter der Woche vollkommen alleine, da nur die Griechen diesen Strand kennen und diese nur am Wochenende den Weg dorthin finden.
Diese wirklich kleine Bucht, empfehle ich vor allem denjenigen, die entweder mit Kindern unterwegs sind, da diese zum offen Meer
geschlossen ist, und denjenigen die Ruhe suchen. Außerdem empfiehlt sich dieser wunderschöne Platz, wenn es sehr windig ist und am großen Strand von Falassarna große
Wellen, das Baden verhindern. In der kleinen Bucht werden die Wellen vorher gebrochen und sind daher in der Bucht nur noch kleine Babywellen.
Von Strand von Falassarna ist diese Bucht nur 5 min mit dem Auto entfernt
(siehe Karte) und wirklich noch ein Geheimtipp.
Strände um Chania - Golden Beach, Neo Chora
Chania selber hat zwei wunderschöne Strände, die fast direkt an die Altstadt anschließen. Einmal der Strand von Neo Chora und etwas westlicher der "Golden Beach" von Xrisi Akti. Beide Strände sind wunderschöne Sandstrände mit klarem Wasser.Zu dem Stadtteil Neo Chora gehören auch ein kleiner Hafen und viele griechische Tavernen. Sollten sie abends hier mal essen gehen, nehmen sie ihre Fotokamera mit, denn sie werden einen wunderschönen Sonnenuntergang erleben.
Xrisi Akti liegt ein wenig außerhalb vom Zentrum. Hier kommen
die Einheimischen in ihrer Freizeit zur Erholung. Tavernen oder
Geschäfte im
direkten Umfeld des Golden Beach sind kaum zu finden, macht diesen
Strand aber umso sympathischer.
Städte
In diesen Abschnitt stelle ich ihnen Chania,Rethymnon und Heraklion(auch Iraklio genannt) vor.
Sie gehören zu den größten auf der Insel einschließlich Chania und sind
von Chania in einer bis zu zwei Stunden erreichbar.
Warum sie unbedingt diese Städte besuchen müssen, erkläre ich ihnen nun.
Chania
Chania ist die zweitgrößte Stadt der Insel Kreta mit54 000 Einwohnern (Karte). Aufgrund ihrer Geschichte weißt Chania viele historische Bauten auf, die teilweise noch gut erhalten sind.
Da der historische Rahmen diese Seite sprängen würde, soll an dieser Stelle nur auf folgenden Link
(
http://de.wikipedia.org/wiki/Chania)
hingewiesen werden, wo ausführlich die Geschichte der Präfektur Chania beschrieben wird.
Die Stadt Chania teilt sich in zwei optisch unterschiedliche Gebiete.
1. In die direkt am Meer liegende
Altstadt, die fast noch heute komplett von der
Stadtmauer umschlossen wird,
und
2. derjenige Stadtteil, den die Einwohner von Chania vor allem
im Winter für ihre Einkäufe nutzen.
Weitere praktische Informationen über Chania unter
"Sehenswürdigkeiten".
Die Altstadt
Das Zentrum der Altstadt ist der alte Hafen mit den vielen Restaurants,
Cafes und Geschäften.Hier ist vor allem im Sommer der Platz, an dem man hautnah am Treiben der Stadt teilnimmt. Wenn am Abend die Lichter rundherum erleuchten, ist dies auch einer der schönsten Orte der Insel. In den kleinen Gassen ringsherum um den Hafen findet man teilweise noch kretanische Handarbeit. Hier können sie z.B. in der Ledergasse beobachten wie Lederprodukte hergestellt werden. Kurz vor der Lederstraße geht es rechts ab in die Chrisanthiou Episkopou, hier befindet sich das kleine Geschäft Femina. Hier finden sie moderne Sommerkleidung in Übergrössen ( mehr infos hier) , leider noch immer eine Seltenheit auf Kreta.
Hier zwei Tipps die das Bummeln in den kleinen Gassen noch unvergesslicher machen.
1. Schauen sie ruhig auch mal nach oben und schauen sich die
alten Gebäude in voller Bracht an.
2. Nehmen sie ruhig mal eine Abzweigung und folgen nicht den
Menschenmassen, sie werden überrascht sein, wie teilweise
heute noch die Kretaner in diesen kleinen Häuser leben.
Die Neustadt
In den letzten 30 Jahren ist die Population von Chania stark
angewachsen, dies ist hauptsächlich durch die Abwanderung
aus den ländlichen in die tourismusorientierten Gebiete
zu erklären. Daraus entstand die Neustadt von Chania,
die direkt an die Altstadt anschließt. Dieser Teil der Stadt ist vor allem im Winter Mittelpunkt des Geschehens, denn hier gehen vorallem die Einheimischen ihre Lebensmittel einkaufen und sonstige Besorgungen nach. Leider gehört dieser Stadtteil nicht zu den schönsten auf der Insel, sollten sie aber auf der Suche nach guten Preisen und griechischem Chaos sein, so sind sie hier genau richtig.
Setzen sie sich ruhig mal in ein Cafe in Straßennähe und beobachten das griechische
Stadtleben mit seinen Kuriositäten und Schönheiten.
Vielleicht sehen sie ein Fahrrad, das ausschaut wie eine Rischka, oder ein Hund der
einfach mitten auf dem überfüllten Gehweg seinen Schlaf finden.
Dabei genießen sei einen frisch gepresster Orangensaft oder ein Frappe (kalte griechischer Kaffee wahlweise mit Milch
und Zucker), der hier für wenig Geld zu haben ist.
Vorschlag für eine Sightseeingtour durch Chania
interaktive Karte --> klicken sie auf
auf der Stadtkarte
Diese interaktive Stadtkarte von Chania zeigt eine Möglichkeit einer Sightseeing Tour,
die vor allem die Sehenswürdigkeiten und die Besonderheiten Chanias umfasst.
Folgen sie einfach den Fußspuren auf der Karte um Chania kennenzulernen.
Die Karte und eine ausfürliche Beschreibung können sie als
Pdf-Datei herunterladen.
Zur Beschreibung im Pdf-Format
Platania
Platania ist ein, in den letzten Jahren stark wachsender Ort,
der 10 km westlich von Chania liegt.
Auf der Hauptstraße von Platania reihen sich verschiedene Geschäfte
und Restaurants aneinander. Ein langer Sandstrand erstreckt
sich kilometerweit entlang des Ortes.
Hier werden ihnen sämtliche Wassersportarten angeboten.
Platania ist ein für den Touristen angelegter Ort, der leider dadurch an griechischen Flair verloren, aber durch die Massen einen sehr lebendigen Charakter erhalten hat. So gehört Platania vor allem am Abend zu den Orten, wo es heißt "sehen und gesehen werden", wo man bis spät in den Abend in den Geschäften einkaufen gehen und bis spät in die Nacht in den Clubs sein Cocktail geniessen kann.
Auch hier ein kleiner Tipp von mir.
Besuchen sie mal eine Taverne auf den höherliegenden Teil der Stadt
(einfach mal eine Abzweigung nehmen von der Hauptstrasse weg),von dort haben sie eine
unglaublich schöne Aussicht auf Platania und Umgebung, vor allem bei Nacht.
Rethymnon
Rethymnon ist die Dritt größte Stadt der Insel Kreta und liegt genau
zwischen Chania und Heraklion.
Chania und Rethymnon kämpfen um den Titel" schönste Stadt Kretas",
einige meinen Chania hätte diesen Titel verdient und andere Rethymnon.
Auch wenn man vielleicht keine Stadt im Vorteil sieht, dann liegt das
vor allem an den Gemeinsamkeiten dieser beiden Städte.
Nämlich
wie Chania weißt Rethymnon ebenfalls überwiegend venezianische und türkische Elemente auf.
wie z.B. Minaretten und Moscheen.
Die Altstadt von Retymnon ist wunderschön und lädt zum Bummeln ein.
Der kleine Hafen, wo sich Fischtaverne an Fischtaverne reiht ist eigentlich
ein muss.
Hier liegen Garnelen und Krabben wunderschön dekoriert in den Restaurants aus.
Auch einen Blick in die einzelnen Tavernen lohnt sich, die in den alten Gemäuern kunstvoll eingerichtet wurden.
Aber leider steht auch an jeder Taverne jemand und versucht mit gekünstelter
Freundlichkeit dich zum bleiben zu überreden. Gut das kennt man ja nun auch von anderen Touristenorten. Da aber hier wirklich wenig Platz zum ausweichen bleibt, da jeder Millimeter für ein Essenstisch verwendet worden ist, ist es hier besonders nervig.
Hinter dem Hafen fängt die Strandpromenade an. Diese ist am Abend auch nur
Fußgängern zugänglich. Geschäfte, Bars und Straßenverkäufer
bieten hier ihre waren an. Ein lebendiges treiben auf den Strassen Rethymnos
Hier finden sie eine Stadtkarte von Rethymnon mit allen Sehenswürdigkeiten
Weitere Sehenswürdigkeiten sind:
Porta Guora:
Die Porta Guora an der Platia Martiron ist das einzige noch erhaltene Stadttor, was zudem auch noch das Haupttor gewesen war, welches Teil der venezianischen Festung aus der Mitte des 16. Jahrhunderts, war. Heute ist nur noch der Torbogen erhalten, früher jedoch stand hier eine eindrucksvolle Toranlage, die von einem Giebel mit eingemeißeltem Markuslöwen gekrönt wurde. Michele Sanmichele, ein berühmter venezianischer Architekt und Festungsbauer seiner Zeit erbaute die Stadtmauer. Die Umsetzung seiner Pläne geschah nur mangelhaft, dass die Türkin die Stadtmauer 1571 überwanden und in Rethymnon einfielen.Rimondi-Brunnen:
Beim Bummeln in der Altstadt treffen sie sicherlich auf den Rimondi Brunnen.
Dieser wunderschöne venezianische Brunnen stammt aus dem Jahr 1629 und wurde
vom damaligen Rektor der Stadt, Alvise Rimondi, in Auftrag gegeben. Aus drei
Löwenköpfen sprudelt kühles Wasser in die drei Wasserbecken, die
zwischen korinthischen Säulen eingelassen sind. Nehmen sie ruhig mal
einen Schluck, gerade in der Mittagssonne kann dieser sehr erfrischend sein.
Loggia:
Auch die venezianische Loggia, die sehr gut erhalten ist,
wird ihnen beim Rundgang durch die Altstadt auffallen. Heute werden
hier offizielle Kopien von Museumsstücken verkauft, früher versammelten
sich die Adeligen hier, um über politische und wirtschaftliche Belange der
Stadt zu entscheiden. Man beachte besonders die zwei menschengesichtigen
Wasserspeier an der westlichen Mauer. Jede der drei sichtbaren Wände
hat drei gleiche halbkreisförmige Bögen. Der mittlere Bogen bildet
den Eingang zum Erdgeschoss. Zurzeit ist die Loggia geschlossen,
weil die Stadt vorhat, den Bau zu renovieren.
Die Fortezza:
Diese venezianische Festung liegt nordwestlich der Altstadt. Ein Besuch
dieser garantiert ihnen eine tolle Aussicht auf ganz Rethymnon. Begonnen
wurde der riesige Bau 1573 von den Venezianern, um die Stadt vor den Piraten
und den Türken zu schützen. 1590 war die Festung endlich vollständig fertig
gestellt. Doch der Schutz währte nicht lange, bereits 1646 konnten die Türken
die Burg nach kurzer Belagerungszeit einnehmen, trotz des sternförmigen
Grundrisses mit drei Toren, sechs Bastionen und mehreren Waffenkammern
blieben wegen des felsigen Untergrundes noch zu viele Lücken in den
Verteidigungsanlagen. Heute fällt vor allem die Kirche Ag. Nikolaos
ins Auge, die von den Türken mit einer Kuppel versehen und in eine
Moschee umgewandelt wurde. Im Sommer wird das Erofili-Theater im I
nneren der Festung für Musik- und Theateraufführungen des Renaissance-Festivals
von Rethymnon genutzt. Der Besuch ist kostenpflichtig.
Neratzes-Moschee:
Ursprünglich wurde das Gebäude Mitte des 16. Jahrhunderts als Kirche,
die von Augustinermönchen für die Hl. Jungfrau Maria, erbaut.
Doch schon kurze Zeit später, als die Stadt den Türken in die Hände
fiel, wandelten diese das Gotteshaus im Jahre 1657 in eine Moschee um.
Die Ost- und Nordwand der einstigen Kirche sind von der Moschee
mit übernommen worden, genauso wie das reichverzierte Portal mit
seinen korinthischen Säulen und dem Torbogen über dem Eingang.
Das große, schlanke Minarett wurde jedoch erst im Jahr 1890 ergänzt.
Das Minarett ist sehr hoch und in einem sehr guten Zustand.
Durch die Höhe des Minaretts wurde der Reichtum dieser Moschee
unterstrichen, sie galt als reichste von Rethymnon dieser Zeit. Nachdem
die Türken Kreta verlassen haben, nahm man die Kirche wieder in Gebrauch,
diesmal dem Agia Nikolaus geweiht. Heute wird die Neratzes-Moschee
nicht mehr als Gotteshaus sondern als Odeon für Konzerte und
Theateraufführungen genutzt.
Kara Musa-Moschee:
Die Geschichte dieser Moschee ist der vorigen sehr ähnlich. War sie zunächst ein Kloster, das Santa Barbara Kloster, wurde es bei der Machtübernahme der Türken über Rethymnon in eine Moschee umgewandelt. Sie bekam dem Namen des türkischen Anführers der Seestreitkräfte. Obwohl das Minarett nur noch teilweise erhalten ist, lassen sich einmal das Mihrab (... ist die islamische Gebetsnische in Moscheen, die die Gebetsrichtung anzeigt) und die typischen halbkugelförmigen Kuppeln noch gut erkennen. In der Moschee befindet sich auch noch ein Mausoleum. In der Moschee und vor der Moschee lassen sich noch zwei türkische Brunnen bewundern.Museen:
- Archäologisches Museum Rethymnon: Tel. 28310 54668
Öffnungszeiten: Dienstag - Sonntag, mit Ausnahme von nationalen und religiösen Feiertagen. Montags: geschlossen - Kirchenmuseum in Rethymnon: Tel. 28310 22415
Öffnungszeiten: Dienstag - Sonntag, 08:00 - 17:00. Montags: geschlossen - Historisches Museum / Volkskundemuseum in Rethymnon: Tel. 28310 23398
Öffnungszeiten: Montag - Samstag 09:00 - 14:30. Sonntag: geschlossen - Wachsfigurenmuseum: Tel. 28340 61087
- Meereskundemuseum
Die Stadt Heraklion
Die Stadt Heraklion (auch Iraklio ) liegt 130 km östlich von
Chania und 75 km östlich von Rethymnon. Sie ist die größte
Stadt der Insel Kreta und ist Sitz der Verwaltungsregion Kreta.
Ich habe lange überlegt was man über die Stadt Heraklion schreiben kann und mir ist nicht wirklich viel eingefallen.
Schön, nein ist sie wirklich nicht.
Interessant, nein auch das ist nicht der Fall.
Gut was ist es dann, dass gerade die Griechen diese Stadt so mögen? Die Stadt Heraklion ist wohl die modernste und lebendigste Stadt auf Kreta. Im Stadtkern der Stadt ist immer was los. Gerade ab den späten Abendstunden ist Heraklion für junge Leute ein muss. Aber hier wird nicht gefeiert wie in Malia und Hersonissos, wo besinnlos saufen ein Wettkampf ist, sondern man sitz in einen der vielen modernen und auch schönen Cafes im Stadtkern und trifft sich mit Freunden und später geht man eben tanzen in einen der modernen Clubs. Ich kann ihnen nur sagen, wenn sie mal ausgehen wollen und sie sind in der Nähe von Heraklion, lassen sie Malia und Hersonissos und gehen in Heraklion aus. Wahrscheinlich sind sie hier der einzige Urlauber, aber dafür hautnah am griechischen Leben dabei.
Viele Sehenswürdigkeiten, die man nicht auch in Chania oder Rethymnon gesehen hat, gibt es nicht. Sicher hat auch Heraklion eine schöne Altstadt (der Rest der Stadt besteht aus Betonbauten und ist geradezu hässlich), aber eben nicht so schön wie die von Chania oder gar von Rethymnon. Und auch einen Hafen, Loggia, eine Festung, einen venezianischen Brunnen usw. Heraklion aufbieten, aber haben sie diese in den anderen Städten gesehen, werden sie hier meistens enttäuscht sein. Noch etwas an alle Frauen, einkaufen kann man in Heraklion sehr gut, hier sind die Preise etwas abseits der Altstadt, sehr gut.
Außerhalb der Stadt liegt die Ausgrabungsstätte von Knossos, die allerdings sollten sie sich unbedingt anschauen. Dazu hier mehr.
Ausgrabungsstätte
Nun gibt es im Umkreis von Chania keine erwähnenswerte Ausgrabungsstätte. der Palast von Knossos liegt etwa 130 km von Chania entfernt und sollte bei Interesse unbedingt besucht werden. Die lange Fahrt ist recht unkompliziert und auch sehenswert. Vielleicht ein Stop am Strand von Georgopoli kurz vor Rethymnon, kann die lange Anfahrt nach Knossos verschönern.Der Palast von Knossos
Der Palast von Knossos ist wohl die Hauptattraktion der Insel Kreta und zieht jedes Jahr Massen an Besuchern an. Sie liegt nur 5 km südlich von Heraklion entfernt und ist mit dem Bus vom Busbahnhof mit der Linie 2 zu erreichen (Karte).Und auch sie sollten diese Anlage besuchen, denn hier haben sie die einmalige Chance auf den Spuren der ältesten Hochkultur Europas zu gehen. Die Minoer haben hier vor 4000 Jahren gewohnt.
Die Stadt selber umfasste etwa 50 000 Einwohner. Im Zentrum der Stadt lag der Königspalast. Die ganze Anlage zählte 1300 Räume, teilweise mit Badezimmern und Warmwasserheizung. Immer wieder wurde die Palastanlage von Erdbeben und Feuern heimgesucht. Der Brite Sir Arthur Evans legte den Palast frei und rekonstruierte diesen teilweise. Der Besucher bekommt daher eine recht gute Vorstellung, wie dieser Ort zur Zeit der Minoern ausgesehen haben muss. Allerdings sollte jedem bewusst sein, dass dies Rekonstruktionen sind und daher nicht unbedingt der Realität entsprechen müssen.
Bevor sie diese Anlage besuchen, sollten sie sich einige
Informationen über die Palastanlage aneignen, denn sonst kann
der Besuch für Unwissende recht langweilig werden.
Sie können sich auch einen Führer, die sich direkt am
Eingang in sämtlichen Sprachen anbieten, nehmen. Dies
lohnt sich vor allem, wenn sie ein paar Leute mehr sind.
Hier einige Links zu Seiten mit Plänen der Palastanlage und Informationen zu den historischen Daten der Anlage.
Pläne der Anlage und mehr
Geschichtlicher Hintergrund und mehr
Den Palast von Knossos hängt aber noch eine andere Geschichte an. Der Mythos vom Labyrinth von Knossos. Sehen sie den Palast aus den Augen von Sagen und Mythen.
Helmut Jaskolski hat sein überarbeitetes Buch " Das Labyrinth,
Symbol für Angst, Wiedergeburt und Befreiung" frei ins Internet
gestellt. Die ersten beiden Kapitel beschäftigen sich
ausführlich mit dem Mythos Knossos.
Sollte ihnen das zu umfangreich sein, der obere angeführte
Link "Geschichtlicher Hintergrund" beschäftigt sich ebenfalls mit dem Mythos .
1. Kapitel
2. Kapitel
Schluchten
Auf Kreta gibt es eine Vielzahl von Schluchten, die beeindruckenste ist wohl die Samaria Schlucht. Aber auch die etwas kleinere, die Imbros Schlucht steht seiner großen Schwester nicht. Lesen sie die Artikel zu der jeweiligen Schlucht und entscheiden sie dann, welche sie sich anschauen möchten, eine der beiden sollte allerdings in ihrer Urlaubsplanung enthalten sein, vielleicht auch beide?Die Samaria Schlucht
Zunächst einmal drei Wörter zur Samaria Schlucht:Atemberaubend,
Naturerlebnis,
Hammerhart
Natürlich kann ich ihnen hier ganz genau beschreiben, was sie in der
Schlucht alles erwartet,
aber spätestens wenn sie selber dort sind, werden sie alles mit ihren
eigenen Augen entdecken.
Ich möchte ihnen hier lieber einige Tipps
auflisten, die sie unbedingt in ihrer Planung berücksichtigen sollten.
Die Schlucht selber ist 13km lang und gilt als eine der längsten in
Europa.
Sie bietet eine interessante Landschaft und abwechslungsreiche
Vegetation... Natur pur.
Die Tour durch die Schlucht ist 16 km lang und beginnt bei einer
Höhe von 1250m.
Am Ende der Tour können sie im Meer baden, quasi als Belohnung.
In der Regel benötigen sie 5-8 Stunden reine Laufzeit, da sind noch
nicht die benötige Zeit für die Anfahrt oder die notwendige
Schifffahrt nach der Wanderung inbegriffen.
Sie sollten sich im Klaren sein, dass die Wanderung kein Spaziergang wird. Um gut vorbereitet zu sein, besuchen sie unbedingt, dem am Anschluss des Textes aufgezeigten Link. Geöffnet ist die Schlucht nur von Mai bis Oktober, da es in den Wintermonaten in der Schlucht sehr gefährlich werden kann, aufgrund des Regens und der steigenden Steinschlaggefahr.
Versuchen sie die Wanderung vor 12.00 Uhr zu starten, damit sie auch
rechtzeitig das Boot am Ende der Schlucht erreichen.
Das Boot stellt die einzige Möglichkeit dar, von dort wegzukommen.
Dieses Boot bringt sie entweder nach Sfakion oder Paleochora.
Also nicht nach Omalos zum Ausgangspunkt zurück. Daher sollten sie
den Mietwagen stehen lassen und mit dem Bus die Anreise zur Schlucht
bewerkstelligen.
Am besten buchen sie den Tagesausflug im Reisebüro
in Chania, Rethymnon usw. Sollten sie sich für einen Tagesausflug
entscheiden, sind sie nicht verpflichtet in der Schlucht als Gruppe
zu laufen. Häufig wird eine Zeit vereinbart, zu der man sich am Ende
der Schlucht wieder findet.
Der Eintritt kostet 5 Euro pro Person.
Sollten sie Interesse haben die Samaria Schlucht zu besuchen,
hier erhalten sie noch weitere notwendige Informationen bezüglich der
Anfahrt, Sicherheit, Dauer und Kinder.
mehr Informationen
Karte
Die Imbros Schlucht
57 km südöstlich von Chania liegt die Imbros Schlucht. (siehe Karte) Eine echte Alternative zu der Samaria Schlucht ist die etwas kleinere, aber ebenso schönere Schlucht Imbros. Ich selber ziehe die Imbros, der Samaria Schlucht vor, aus folgenden Gründen:- Sie ist nicht so überlaufen, wie die Samaria Schlucht, so kann man die reine Natur, die Ziegen und Schmetterlinge ganz hautnah erleben.
- Des weiterem ist die Imbros Schlucht vor allem für Kinder und Ältere zu empfehlen, da sie 6 km kürzer und einfacher ist, aber man trotzdem die gleichen wunderbaren Eindrücke erhält.
- Ein weiterer Aspekt die Imbros Schlucht vorzuziehen, vor allem wenn sie mit Kindern unterwegs sind, ist, dass kein Zeitdruck aufkommt um den Bus oder die Fähre am Ende der Schlucht rechtzeitig zu erreichen (siehe Samaria Schlucht).
Wie bereits erwähnt ist die Imbros Schlucht 7 km lang, hat einen
Höhenunterschied von 580 m und kann in 2 bis 2,5 Stunden abgelaufen
werden. Die engste Stelle umfasst 2 m und ist von 300 m Hohen
Felsen umgeben. Der Eintritt beträgt um die 2 Euro pro Person.
Man kann die Tour sowohl von dem kleinem Bergdorf Imbros beginnen
oder am anderem Ende der Meerseite bei Komitades.
Vom Bergdorf Imbros folgen sie einfach der Ausschilderung.
Der Pfad, durch die Schlucht, folgt zum größten Teil einem Flussbett
und endet im Ort Komitades. Von hier sind es dann 5 km bis
nach Chora Sfakion, die sie zu Fuß bewältigen können,
oder sie nehmen sich ein Taxi um wieder zum Ausgangspunkt
zu gelangen (15-20Euro).
Am Eingang der Schlucht liegt die Familientaverne Porofarango, die mit einer Panoramaaussicht und guten Essen lockt.
Es gehen von den meisten größeren Städten Kretas täglich mehrmals Busse nach Chora Sfakion, die unterwegs in Imbros halten.
Die Diktano Schlucht
Sie gehört nicht zu den bekanntesten oder schönsten Schluchten Kretas, aber sicherlich zu den schwierigeren. Ich empfehle sie daher nur wirklichem Wanderfreunden.
Die Diktano Schlucht zieht sich vom Westen in den Osten, liegt
zwischen den Städten Katohori und Stilos und ist circa 6 km lang.
Sie benötigen etwa 2 bis 3 Stunden für diese Wanderung. Diese
Schlucht ist bestückt mit Bergahornbäumen und größeren Geröll,
die immer wieder Schatten spenden. Nicht wie in den gut besuchten
Schluchten Kretas, wird in der Diktano Schlucht der Geröll
nicht von Gehweg beseitigt, was das durchqueren der Schlucht
nicht erleichtert.
Die Orientierung ist hier nicht immer leicht, zwar existieren teilweise Farbmakierungen, aber spätestens bei den kleineren Kletterpartien sind keine mehr vorzufinden. Folgen sie dem ausgetrockneten Flussbett, dann sollten sie auf der sicheren Seite sein. Vor allem im östlichen Teil der Schlucht treffen sie ebenfalls auf kleinere Dörfer. Bleiben sie immer auf dem ausgetrockneten Flussbett, dann laufen sie nicht auf Privateigentum.
Anfahrt:
Sie können ihre Tour von Katohori oder von Stilos aus beginnen.
Ich werde ihnen hier nur den Weg von Stilos aus beschreiben, da
ich selber den anderen noch nicht versucht habe. Ich denke aber
den Eingang der Schlucht von Stilos aus zu finden, ist einfacher.
Kommend von Chania, fahren sie in Richtung Heraklion auf der
Schnellstraße (E 75).
Bei der Ausfahrt Kalives biegen sie ab und fahren Richtung Armeni.
Sie fahren durch Neo Horio und erreichen Stilos. Fahren sie durch
das kleine Dorf und am Ende von Stilos sollten sie eine Brücke,
die über einen meist ausgetrockneten Fluss führt, vorfinden. Dies
ist der Eingang der Schlucht.
Noch ein kleiner Tipp in der Nähe von Stilos, in Armeni befindet
sich das wirklich fantastische Restaurant Diadromes. Dieses
Restaurant liegt an einem kleinen Fluss.
Bietet hervorragendes Essen an. Ich finde es dort so schön, dass
ich dort im September heiraten werde.
Die Irini Schlucht
Diese Schlucht beginnt im Dorf Agia Irini, 43 km südwestlich von Cania liegend. Diese sehr angenehm zugehende Schlucht ist 7,5 km lang. Um schließlich in Sougia am lybischen Meer anzukommen, benötigen sie noch weitere 4 km.
Was erwartet sie dort?
Sie können hier unglaubliche landschaftliche Eindrücke sammeln.
Immer wieder treffen sie auf Ziegen und Schmetterlinge. Die Höhe
der Felswände ist unglaublich.
Vorteile der Irini Schlucht
- Zunächst einmal sind weite Teile der Schlucht bewaldet, und diese spenden vor allem im Hochsommer notwendigen Schatten.
- Sollten sie Kreta auch außerhalb der offiziellen Urlaubssaison besuchen, die Irini Schlucht ist ganzjährig geöffnet und kann, so weit ich weiß, auch kostenfrei begangen werden.
- Sollten sie keine Lust auf eine massenüberlaufende Schluchtwanderung haben, sind sie hier in der Irini Schlucht genau richtig. Ruhig, teilweise einsam, können sie hier ihre Tour genießen. Das liegt vor allem daran, dass die regionalen und auch heimischen Reiseunternehmen diese Schlucht kaum als Ausflug anbieten.
- Diese Schlucht ist zwar angenehm zu laufen, aber doch auch sehr lang. Sollten sie Kinder haben, die nicht gerne laufen, wären sicherlich andere kürzere Schluchten vorzuziehen z.B. die Mühlenschlucht.
- Auf dem Weg durch die Schlucht treffen sie auf einen Wurzelbaum. Sie wissen nicht was das ist? Wenn sie vor ihm stehen, wissen sie, dass er der Wurzelbaum ist.
Weitere Ausflugsmöglichkeiten
Neben eindrucksvollen Schluchten, wunderschönen Altstädten und traumhaften Stränden hat Kreta einiges mehr zu bieten.Der Kournas See
Der Kournas See ist der größte Süsswassersee und der einzige
Binnensee
Kretas
(siehe Karte). Er liegt zwischen Chania und Rethymnon. Von Chania benötigen sie etwa 30 - 40 min.
Von der großen Nationalstrasse ausgehend sollten sie nach dem Touristenort Georgioupoli nach der Abzweigung "Kournas" Ausschau halten. Ab hier ist der Kournas See ausgeschildert. Der See wird fast vollkommen von Bergen umschlossen. Nordöstlich des Sees kann man mit viel Glück kleine Schildkröten beobachten.
Neben Tretboot- und Katamaranverleih, die Preise liegen zwischen 4 Euro und 7 Euro, können sie hier in einen der Tavernen, die sich direkt am See befinden, einfinden oder auch einfach nur den See um laufen. Dies ist zwar ein mühseliger Weg, aber auch mir schönen Naturbildern verbunden. Vielleicht sehen sie ein paar Schildkröten oder die Fee von Kournas Lake (lies hier mehr über den Mythos der Fee von Kournas See).
Der See ist vor allem im Frühling zu empfehlen, denn dann stehen die Bäume, die im Sommer am Ufer stehen, völlig unter Wasser. Das hat etwas Märchenhaftes. Auch kann man sich hier Liegestühle mieten und ein Bad im See. Die vielen Enten hier am Kournas See sind sehr menschenfreundlich, aber bitte trotzdem nicht versuchen anzufassen, dann schnappen sie zu.
Der deutsche Soldatenfriedhof
Westlich von Chania und Platania folgt der kleine Ort Maleme. Eigentlich eher uninteressant für den Urlauber auf Kreta, wenn dort nicht der kleine deutsche Soldatenfriedhof liegen würde. Einwenig oberhalb von Maleme liegen 4465 deutsche Soldaten, gefallen im zweiten Weltkrieg auf Kreta. Ein kleines Informationszentrum am Eingang der Anlage gibt die notwendigen Informationen. Hier weitere Informationen zu dieser GedenkstätteDas Kloster Moni Agia Triada
Moni Agia Triada, aus dem Jahre 1631 stammend, liegt
auf der Halbinsel Akrotiri, wenige Kilometer östlich von
Chania. Es ist eine der heiligen Dreifaltigkeit geweihte
Gründung zweier venezianischer Mönche, die der orthodoxen
Kirche beigetreten waren, den Brüdern Giancarolo (Zangarola).
Erbaut auf den Mauern eines älteren Klosters, das ihnen von
einer Familie Mourtari geschenkt worden war. Im Jahre 1830
wurde diese Klosteranlage wieder aufgebaut, nachdem das
Kloster 1821 durch die herrschenden Türken niedergebrannt
wurde. Moni Agia Triada untersteht direkt dem Patriarchat
von Konstantinopel. Die Olivenhaine und Weinberge werden
vom Kloster nach ökologischen Richtlinien bewirtschaftet
und bringen wunderbare schon mehrfach prämierte Produkte
hervor, die man im Kloster kaufen kann.
Sollten sie dieses Kloster auf ihrer Karte von Kreta nicht
finden, der Volksmund sagt >Moni Tzangarolou‹.
Das Kloster Katholiko
Dieses verlassene Kloster liegt tief in einer Schlucht, ebenfallls auf der Halbinsel
Akrotiri, wenige Kilometer von dem Kloster Agia Triada entfernt.
Es ist wohl das älteste Kloster auf Kreta. Dieses seit 300
Jahren verlassene Kloster liegt dort in einer anderen Welt.
Dieser hat etwas märchenhaftes, er regt die Fantasie an und
man taucht in eine Welt von Sagen und Mythen.
Zurück zur Realität.
Das Kloster Katholiko war eine minoische Kultstätte. Kaum
vorzustellen mit welchen Anstrengungen es erbaut wurde.
Vor etwa 400 Jahren wurde dieses Kloster immer wieder von
Piraten überfallen und wahrscheinlich dadurch durch das
höher liegende Kloster Gouverneto ersetzt.
Von diesem magischen Ort aus, können sie der Avlaki Schlucht folgen und gelangen somit ans Meer. Sie laufen etwa eine Stunde. Haben sie das Meer erreicht,befinden sie sich in der Seeräuberbucht und können in absoluter Ruhe im Meer baden.
Auf den Weg hinunter zum Kloster treffen sie auf eine Tropfsteinhöhle, die Bärenhöhle. Sie birgt einen Stalagmiten, der einem Bär ähnelt. Kurz vor dem Kloster liegt links die Eremitenhöhle mit einem Altar, dem Eremiten Johannes geweiht.
Tipp:
- Sie sollten festes Schuhwerk tragen. Zwar ist der Weg nach unten zum Kloster zum größten Teil gut, aber teilweise eben nicht.
- Auf dem Weg zum Kloster Katholiko treffen sie auf eine festungsartige Anlage, dem Kloster Gouvernetou. Nehmen sie sich die Zeit und schauen sie sich den schönen Innenhof an.
